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Euroraum: Inflation wieder unterhalb der Marke von 2%
02.10.24 09:37
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflation im Euroraum liegt im September erstmals seit Mitte 2021 wieder unterhalb der Marke von 2%, so die Analysten der Nord LB.
Gemäß Schnellschätzung von Eurostat sei die Jahresrate im gemeinsamen Währungsraum von 2,2% Y/Y im August auf 1,8% Y/Y gesunken. Vor allem die kräftig gesunkenen Energiepreise hätten die Disinflation beschleunigt. Das Auslaufen dieser günstigen Basiseffekte dürfte jedoch die Inflationsrate zum Jahresende hin wieder etwas nach oben schieben. Zudem sei aufgrund wachsender geopolitischer Spannungen auch ein neuer Preisanstieg bei Energie - insb. Rohöl - jederzeit möglich.
Als Reaktion auf den eingetrübten Konjunkturausblick im Euroraum und den unerwartet starken Inflationsrückgang habe EZB-Präsidentin Lagarde bereits am Montag fast überdeutlich die Oktobersitzung als nächsten Zinssenkungstermin in den Blick genommen. Darauffolgend würden die Analysten dies dann auch auf jeder Sitzung bis ins Frühjahr 2025 hinein erwarten. Die vorgezogene Zinssenkung im Oktober dürfte die Geldpolitiker zudem davor bewahren, nicht zu weit hinter die Kurve zu geraten und greife ungemütlichen Diskussionen über einen größer dimensionierten Zinsschritt im Dezember vor.
Neben den Reden von wichtigen Notenbanker werde heute in den USA noch auf die Angaben des Personaldienstleisters ADP zu achten sein. Die Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten sei derzeit von zentraler Bedeutung für das FOMC. V.a. Sorgen um die Lage am US-Arbeitsmarkt dürften zu-letzt wohl für den "großen" Zinsschritt der FED verantwortlich sein. (02.10.2024/alc/a/a)
Gemäß Schnellschätzung von Eurostat sei die Jahresrate im gemeinsamen Währungsraum von 2,2% Y/Y im August auf 1,8% Y/Y gesunken. Vor allem die kräftig gesunkenen Energiepreise hätten die Disinflation beschleunigt. Das Auslaufen dieser günstigen Basiseffekte dürfte jedoch die Inflationsrate zum Jahresende hin wieder etwas nach oben schieben. Zudem sei aufgrund wachsender geopolitischer Spannungen auch ein neuer Preisanstieg bei Energie - insb. Rohöl - jederzeit möglich.
Als Reaktion auf den eingetrübten Konjunkturausblick im Euroraum und den unerwartet starken Inflationsrückgang habe EZB-Präsidentin Lagarde bereits am Montag fast überdeutlich die Oktobersitzung als nächsten Zinssenkungstermin in den Blick genommen. Darauffolgend würden die Analysten dies dann auch auf jeder Sitzung bis ins Frühjahr 2025 hinein erwarten. Die vorgezogene Zinssenkung im Oktober dürfte die Geldpolitiker zudem davor bewahren, nicht zu weit hinter die Kurve zu geraten und greife ungemütlichen Diskussionen über einen größer dimensionierten Zinsschritt im Dezember vor.
Neben den Reden von wichtigen Notenbanker werde heute in den USA noch auf die Angaben des Personaldienstleisters ADP zu achten sein. Die Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten sei derzeit von zentraler Bedeutung für das FOMC. V.a. Sorgen um die Lage am US-Arbeitsmarkt dürften zu-letzt wohl für den "großen" Zinsschritt der FED verantwortlich sein. (02.10.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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