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Europäische Banken wieder auf Erfolgsspur
25.03.14 11:49
ING Investment Management
Den Haag (www.anleihencheck.de) - ING Investment Management (ING IM) hält an seiner positiven Einschätzung europäischer Banken fest, so Nicolas Simar, Head of Equity Value / Euro High Dividend bei ING IM.
Der Asset Manager gehe davon aus, dass günstige Bewertungen, verbesserte Profitabilität und eine weniger volatile Konjunktur in der Eurozone den Bankensektor stabilisieren würden.
Nicolas Simar, Leiter der Equity Value Boutique bei ING IM, habe dazu erklärt: "Was ihre Bewertung angeht, werden die meisten Banken immer noch mit einem Abschlag auf ihren Sachbuchwert gehandelt. Damit sind diese Aktien so preiswert, dass man sie schlechterdings ignorieren kann. Im Zuge der Bilanzsanierung bei den Banken hat dieser Sektor in den vergangenen fünf Jahren eine tief greifende Neubewertung erlebt. Jetzt geht diese Phase zu Ende, denn die meisten Banken habe keine Mühe, die Eigenkapitalanforderungen nach Basel 3 zu erfüllen, und können ihren Kreditbestand somit künftig wieder ausbauen."
In punkto Profitabilität erwarte ING IM eine Verbesserung der Eigenkapitalrendite (Return on Equity, "RoE") europäischer Banken. Angesichts der konjunkturellen Erholung in der Eurozone sei hier in den nächsten zwei, drei Jahren mit einer RoE im knapp zweistelligen Bereich zu rechnen. Gleichzeitig würden nach Einschätzung des Asset Managers die Eigenkapitalkosten (Cost of Equity, "COE") sinken. Das liege vor allem daran, dass insbesondere in Südeuropa die Risikoprämien auf Staatsanleihen zurückgehen würden. Insofern dürfte der Abschlag auf den Buchwert, mit dem die Aktien derzeit gehandelt würden, in den nächsten Jahren wegfallen.
Simar weiter: "Die Wirtschaft in der Eurozone stabilisiert sich zunehmend. Auch in den Peripheriestaaten haben die Einkaufsmanagerindizes (PMI) in den vergangenen sechs Monaten wieder angezogen. Damit dürften sowohl die notleidenden Kredite als auch die Risikovorsorge im Kreditgeschäft zurückgehen. Beides begünstigt das Gewinnwachstum."
Nach ING IMs Auffassung trete der europäische Bankensektor nach fünf Jahren Schuldenabbau und Bilanzsanierung jetzt in eine neue Zyklusphase ein. Da die meisten Banken die Eigenkapitalanforderungen nach Basel 3 erfüllen würden, könne sich der Sektor jetzt auf die Aktienrenditen konzentrieren, indem er die derzeit sehr niedrigen Ausschüttungsquoten bei Dividenden anhebe. Aktuell liege die Quote bei knapp 30 Prozent gegenüber dem Langzeitdurchschnitt von 40 bis 45 Prozent.
Simar habe mit den Worten geschlossen: "Zwar bieten europäische Banken derzeit keine hohen Dividendenrenditen, doch besteht hier ein erhebliches Steigerungspotenzial auf Sicht von zwei, drei Jahren. Für Anleger werden sie damit attraktiver."
"In den USA verläuft das Kreditwachstum weiterhin günstig und auch in Europa steht die Trendwende bevor. In den EWU-Randstaaten schrumpft das Kreditwachstum zwar noch, doch gibt es bereits Anzeichen für eine Trendumkehr - ein gutes Zeichen für die Profitabilitätsaussichten italienischer und spanischer Banken." (25.03.2014/alc/a/a)
Der Asset Manager gehe davon aus, dass günstige Bewertungen, verbesserte Profitabilität und eine weniger volatile Konjunktur in der Eurozone den Bankensektor stabilisieren würden.
Nicolas Simar, Leiter der Equity Value Boutique bei ING IM, habe dazu erklärt: "Was ihre Bewertung angeht, werden die meisten Banken immer noch mit einem Abschlag auf ihren Sachbuchwert gehandelt. Damit sind diese Aktien so preiswert, dass man sie schlechterdings ignorieren kann. Im Zuge der Bilanzsanierung bei den Banken hat dieser Sektor in den vergangenen fünf Jahren eine tief greifende Neubewertung erlebt. Jetzt geht diese Phase zu Ende, denn die meisten Banken habe keine Mühe, die Eigenkapitalanforderungen nach Basel 3 zu erfüllen, und können ihren Kreditbestand somit künftig wieder ausbauen."
Simar weiter: "Die Wirtschaft in der Eurozone stabilisiert sich zunehmend. Auch in den Peripheriestaaten haben die Einkaufsmanagerindizes (PMI) in den vergangenen sechs Monaten wieder angezogen. Damit dürften sowohl die notleidenden Kredite als auch die Risikovorsorge im Kreditgeschäft zurückgehen. Beides begünstigt das Gewinnwachstum."
Nach ING IMs Auffassung trete der europäische Bankensektor nach fünf Jahren Schuldenabbau und Bilanzsanierung jetzt in eine neue Zyklusphase ein. Da die meisten Banken die Eigenkapitalanforderungen nach Basel 3 erfüllen würden, könne sich der Sektor jetzt auf die Aktienrenditen konzentrieren, indem er die derzeit sehr niedrigen Ausschüttungsquoten bei Dividenden anhebe. Aktuell liege die Quote bei knapp 30 Prozent gegenüber dem Langzeitdurchschnitt von 40 bis 45 Prozent.
Simar habe mit den Worten geschlossen: "Zwar bieten europäische Banken derzeit keine hohen Dividendenrenditen, doch besteht hier ein erhebliches Steigerungspotenzial auf Sicht von zwei, drei Jahren. Für Anleger werden sie damit attraktiver."
"In den USA verläuft das Kreditwachstum weiterhin günstig und auch in Europa steht die Trendwende bevor. In den EWU-Randstaaten schrumpft das Kreditwachstum zwar noch, doch gibt es bereits Anzeichen für eine Trendumkehr - ein gutes Zeichen für die Profitabilitätsaussichten italienischer und spanischer Banken." (25.03.2014/alc/a/a)


