Erweiterte Funktionen
Europäische Anleihen im Korrekturmodus
06.12.24 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Europäische Anleihen gingen nach den Konjunkturdaten aus der deutschen Industrie in den Korrekturmodus, so die Analysten der Nord LB.
Die Kurse hätten nachgegeben. Nicht belastet habe dagegen der Rücktritt der französischen Regierung, da die Entscheidung erwartet worden sei. Die Kurse französischer Anleihen hätten sogar zugelegt.
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie habe im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes saison- und kalenderbereinigt um 1,5% unter dem Septemberwert gelegen. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen sei er 0,1% über dem Vormonatswert gewesen. Das Plus im September von vorläufig 4,2% gegenüber August sei auf nunmehr auf +7,2% deutlich nach oben revidiert worden. Grund sei ein nachgemeldeter Großauftrag aus dem Bereich Schiffbau gewesen.
Zum Wochenausklang liege der Fokus heute klar auf den US-Arbeitsmarktdaten. Die Zahlen zu den neu geschaffenen Stellen und zur Arbeitslosenquote könnten neue Hinweise auf mögliche geldpolitische Anpassungen der FED geben. Obwohl bei den neu geschaffenen Stellen gewisse Aufholeffekte antizipiert werden könnten, dürfte die Arbeitslosenquote dennoch leicht um 0,1% steigen - was im Vergleich zu den Vormonaten aber zu-nächst nicht dramatisch erscheine und Zinssenkungsfantasien der Märkte nicht im Wege stehen müsse. Auch aus Deutschland gebe es Bewegung: Die Exporte seien im Oktober voraussichtlich kräftig zurückgegangen, was die Stimmung im Industriesektor weiter trüben könnte. Dennoch habe die Industrieproduktion das Zeug mit einem leichten Plus auf Monatssicht zu überraschen. (06.12.2024/alc/a/a)
Die Kurse hätten nachgegeben. Nicht belastet habe dagegen der Rücktritt der französischen Regierung, da die Entscheidung erwartet worden sei. Die Kurse französischer Anleihen hätten sogar zugelegt.
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie habe im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes saison- und kalenderbereinigt um 1,5% unter dem Septemberwert gelegen. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen sei er 0,1% über dem Vormonatswert gewesen. Das Plus im September von vorläufig 4,2% gegenüber August sei auf nunmehr auf +7,2% deutlich nach oben revidiert worden. Grund sei ein nachgemeldeter Großauftrag aus dem Bereich Schiffbau gewesen.
Zum Wochenausklang liege der Fokus heute klar auf den US-Arbeitsmarktdaten. Die Zahlen zu den neu geschaffenen Stellen und zur Arbeitslosenquote könnten neue Hinweise auf mögliche geldpolitische Anpassungen der FED geben. Obwohl bei den neu geschaffenen Stellen gewisse Aufholeffekte antizipiert werden könnten, dürfte die Arbeitslosenquote dennoch leicht um 0,1% steigen - was im Vergleich zu den Vormonaten aber zu-nächst nicht dramatisch erscheine und Zinssenkungsfantasien der Märkte nicht im Wege stehen müsse. Auch aus Deutschland gebe es Bewegung: Die Exporte seien im Oktober voraussichtlich kräftig zurückgegangen, was die Stimmung im Industriesektor weiter trüben könnte. Dennoch habe die Industrieproduktion das Zeug mit einem leichten Plus auf Monatssicht zu überraschen. (06.12.2024/alc/a/a)


