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Euro-Staatsanleihen: 1. Quartal 2014 das beste Startquartal seit 1993
02.04.14 16:07
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Der Konflikt um die Krim hat die Aktienmärkte in der ersten Märzhälfte stark belastet, berichten die Experten von Pioneer Investments Austria.
"Die politischen Gespräche auf höchster Ebene haben aber gegen Monatsende zu einer deutlichen Beruhigung der Märkte geführt", sage Hans Köck, Investmentstratege von Pioneer Investments Austria, "ein Einmarsch Russlands in der Ukraine scheint vorerst vom Tisch zu sein." So hätten die Aktienmärkte zumindest einen Teil der in der ersten Märzhälfte erlittenen Verluste aufholen können, einige Märkte hätten den Monat sogar mit einem leichten Plus beendet.
Etwas unerfreulich, weil unter den Erwartungen, seien die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA gewesen. Janet Yellen, die neue Chefin der FED, habe die schwachen Daten auf den in weiten Teilen der USA extrem kalten und schneereichen Winter zurückgeführt. "Wenn das zutrifft, dann müssten sich die US-Wachstumszahlen jetzt rasch wieder verbessern und die Aktienmärkte könnten ihren Aufwärtstrend fortsetzen", sage Köck.
Für Euro-Staatsanleihen sei das erste Quartal 2014 das beste Startquartal seit 1993 gewesen. Die sehr niedrigen Inflationszahlen, das befürchtete Hard Landing der Wirtschaft in China und die Unsicherheit im Krim-Konflikt hätten die Anleihenrenditen wieder deutlich fallen und die Kurse entsprechend steigen lassen. Sowohl die Kernländer wie auch die Peripherieländer seien seit Jahresbeginn deutlich im Plus, wobei die Peripherieländer mit einem durchschnittlichen Plus von 5,9% im ersten Quartal die klaren Outperformer gewesen seien. Erholt hätten sich auch US-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Emerging Markets-Anleihen.
"2013 sind die Aktienkurse in den USA und vor allem in Europa deutlich stärker gestiegen als die Gewinne, für heuer erwarten wir wieder Steigerungen der Unternehmensgewinne und weiterhin leicht steigende Aktienmärkte. Die meisten Anleihenmärkte sind hingegen wenig attraktiv", fasse Köck das aktuelle Bild zusammen.
Pioneer Investments Austria bestätigt seine aktuelle Strategie, Aktien und Unternehmensanleihen überzugewichten, während Staatsanleihen der Kernländer untergewichtet werden. "Innerhalb der Aktienmärkte fokussieren wir aufgrund der erwarteten Wirtschaftserholung eher auf das günstig bewertete Europa, die Emerging Markets sehen wir neutral (allerdings mit Übergewichtung Chinas) und die USA würden wir eher untergewichten", erkläre Köck. Viele Märkte seien nicht mehr billig, erhole sich die Wirtschaft, könnte sich die positive Entwicklung allerdings noch länger fortsetzen. In Anbetracht der bestehenden Risikofaktoren seien aber Diversifikation und aktives Management von allergrößter Bedeutung. (02.04.2014/alc/a/a)
"Die politischen Gespräche auf höchster Ebene haben aber gegen Monatsende zu einer deutlichen Beruhigung der Märkte geführt", sage Hans Köck, Investmentstratege von Pioneer Investments Austria, "ein Einmarsch Russlands in der Ukraine scheint vorerst vom Tisch zu sein." So hätten die Aktienmärkte zumindest einen Teil der in der ersten Märzhälfte erlittenen Verluste aufholen können, einige Märkte hätten den Monat sogar mit einem leichten Plus beendet.
Für Euro-Staatsanleihen sei das erste Quartal 2014 das beste Startquartal seit 1993 gewesen. Die sehr niedrigen Inflationszahlen, das befürchtete Hard Landing der Wirtschaft in China und die Unsicherheit im Krim-Konflikt hätten die Anleihenrenditen wieder deutlich fallen und die Kurse entsprechend steigen lassen. Sowohl die Kernländer wie auch die Peripherieländer seien seit Jahresbeginn deutlich im Plus, wobei die Peripherieländer mit einem durchschnittlichen Plus von 5,9% im ersten Quartal die klaren Outperformer gewesen seien. Erholt hätten sich auch US-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Emerging Markets-Anleihen.
"2013 sind die Aktienkurse in den USA und vor allem in Europa deutlich stärker gestiegen als die Gewinne, für heuer erwarten wir wieder Steigerungen der Unternehmensgewinne und weiterhin leicht steigende Aktienmärkte. Die meisten Anleihenmärkte sind hingegen wenig attraktiv", fasse Köck das aktuelle Bild zusammen.
Pioneer Investments Austria bestätigt seine aktuelle Strategie, Aktien und Unternehmensanleihen überzugewichten, während Staatsanleihen der Kernländer untergewichtet werden. "Innerhalb der Aktienmärkte fokussieren wir aufgrund der erwarteten Wirtschaftserholung eher auf das günstig bewertete Europa, die Emerging Markets sehen wir neutral (allerdings mit Übergewichtung Chinas) und die USA würden wir eher untergewichten", erkläre Köck. Viele Märkte seien nicht mehr billig, erhole sich die Wirtschaft, könnte sich die positive Entwicklung allerdings noch länger fortsetzen. In Anbetracht der bestehenden Risikofaktoren seien aber Diversifikation und aktives Management von allergrößter Bedeutung. (02.04.2014/alc/a/a)


