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Euro-Bund-Future: Sorgenbarometer als Stehaufmännchen
12.07.12 15:41
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Nicht nur die Problemstaaten wollen mehr Zeit, um ihre Haushalte in Ordnung zu bringen. Auch der Chef der Eurogruppe, also der Runde der Euro-Finanzminister, hat es mit seinem Ruhestand nicht so eilig und möchte nochmals eine vierte Amtszeit bzw. Teile davon anhängen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG.
Eventuell zum Jahresende solle dann an ein deutsch-französisches "Tandem" übergeben werden, das sich die Amtszeit teilen möchte. Auch Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, habe es mit dem Eilantrag zum ESM/Fiskalpakt ebenfalls nicht so eilig und wolle vielleicht noch drei Monate prüfen. Helmut Kohl lasse grüßen! Man könne Probleme auch aussitzen und der Dinge harren, die dann noch kommen würden. Es sei nachvollziehbar, dass sich die Kammer nicht dem zeitlichen Druck beugen wolle. Dass aber in diesem Vertrag die deutsche Seele verhökert werde, sei unbestritten.
Und nicht erst seit der Verabschiedung des Mediengesetzes sollte uns klar sein, dass unsere Politiker nicht immer im Bilde sind, über das was sie entscheiden, so die Analysten der Baader Bank. Denn bei solchen Dingen versuche man ausnahmsweise mal wieder schnell zu sein. Aber ob sich Richter des Bundesverfassungsgerichts als "Totengräber des ESM" betätigen wollten, sei sehr unwahrscheinlich. Solange die Märkte mit dieser Verzögerungstaktik leben könnten, werde also mal wieder auf Zeit gespielt.
Möglicherweise deute das "Schieben auf die lange Bank" bereits auf ein nahendes Ende des Euro hin. Sei das Ende wirklich schon so nah? In diesem Zusammenhang würden Verschwörungstheoretiker gerne auf den Maya-Kalender verweisen. Der habe vermeintlich im Dezember 2012 geendet. Der Unterschied sei allerdings, dass im Dezember 2012 das Ende der Welt kommen sollte und nicht das Ende des Euro. Aber auszuschließen sei in diesen verrückten Zeiten nichts mehr. Dennoch würden die Analysten prognostizieren, dass die diesjährigen Weihnachtsgeschenke noch mit dem allen bekannten Euro bezahlt würden.
Trotz der kaum spürbaren Sparerfolge könne sich Ministerpräsident Antonis Samaras der Unterstützung durch das Parlament sicher sein. Die Abgeordneten hätten dem Ministerpräsidenten am Montag einstimmig das Vertrauen für seine Regierung ausgesprochen. Aber das sei nur die eine Seite der Medaille. So seien bereits in kürzester Zeit zwei Minister und weitere wichtige Beamte zurückgetreten. So habe Finanzminister Vassilis Rapanos bereits Ende Juni das Handtuch geworfen - angeblich aus gesundheitlichen Gründen. Zwei Tage später sei der stellvertretende Minister für die Handelsmarine, Giorgos Vernicos, gefolgt. Angeblich, weil er nebenbei noch eine Offshore-Gesellschaft besessen habe. Dann sei auch der Präsident des griechischen Privatisierungsfonds Ioannis Koukiadis gegangen - aus privaten Gründen.
Vor wenigen Tagen habe sich überraschend noch der Staatssekretär für Arbeit, Nikos Nikolopoulos, aus Protest gegen die sich hinziehenden Verhandlungen über Erleichterungen beim Sparkurs verabschiedet. Die Auflösungserscheinungen in der neuen griechischen Regierung seien alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme - weder für die Bevölkerung noch für die Troika. Zusammen mit einem Aufbegehren gegen das Brüsseler Diktat sei das eine gefährliche Mischung! Auch in Portugal rege sich Widerstand. So habe das portugiesische Verfassungsgericht die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes für verfassungswidrig erklärt. Vielleicht sollten sich unsere Richter daran ein Beispiel nehmen, so die Analysten der Baader Bank.
Als erste deutsche Bank habe die NORD/LB erstmals die Möglichkeit genutzt, ihr Flugzeugfinanzierungsportfolio über die Emission von Pfandbriefen zu refinanzieren. Emittiert worden sei ein spezieller Flugzeugpfandbrief mit entsprechenden Sicherheiten und dem bekannten Rechtsrahmen des Pfandbriefgesetzes. Daneben gebe es in Deutschland die traditionellen Öffentlichen Pfandbriefe sowie Hypothekenpfandbriefe und seit einigen Jahren auch Schiffspfandbriefe. Den gesetzlichen Rahmen zur Ausgabe von Flugzeugpfandbriefen gebe es seit März 2009.
Die NORD/LB habe 500 Mio. EUR mit fünfjähriger Laufzeit emittiert. Die Nachfrage sei doppelt so hoch gewesen wie das Emissionsvolumen. Bei einem Kupon von 1,625% habe die Emissionsrendite 1,68% betragen. Der Aufschlag gegenüber Mid-Swaps, häufig als Vergleich zwischen verschiedenen Anleihen mit unterschiedlichen Kupons und Fälligkeiten genutzt, habe bei 55 Basispunkten und damit deutlich über den Aufschlägen von etablierten Hypothekenpfandbriefen gelegen. Die NORD/LB habe sich für die Emission ein Rating von Moody's besorgt und eine "A2"-Note erhalten. Das Rating liege nur eine Stufe über der Note der Bank selbst. Üblicherweise würden die traditionellen Pfandbriefe der NORD/LB mit den Höchstnoten bewertet.
Leider komme b.a.w. nur die DVB noch als möglicher weiterer Emittent infrage, so dass das Angebot an diesen Titeln überschaubar bleiben sollte. Aufgrund der Renditeaufschläge zu den traditionellen Titeln würden Flugzeugpfandbriefe eine beachtenswerte Anlagealternative darstellen.
Die Staatsschuldenkrise habe nicht nur die Banken in Mitleidenschaft gezogen. Die Bankenkrise verschärfe ihrerseits die Lage bei den Schiffsfonds. Die als Steuersparmodell vor Jahren von den Banken und Sparkassen beworbenen Produkte würden nun Schiffbruch zu erleiden und Milliardenbeträge zu versenken drohen. Die Branche leide wegen der einbrechenden Frachtraten an Überkapazitäten, die die Preise drücken würden. Bundesweit seien in den vergangenen Jahren die Finanzierungen von rund 100 Containerschiffe im Gegenwert von 1,7 Mrd. EUR geplatzt.
Die Gesellschaften könnten ihre Betriebskosten nicht mehr zahlen, so dass Kredite notwendig seien. Doch so einfach sei das nicht mehr, denn wegen der Bankenkrise seien kaum noch Kredite zu bekommen. So habe die zur Commerzbank gehörende frühere Deutsche Schiffsbank kürzlich erklärt, sich ganz aus dem Geschäft zurückzuziehen. Auch der Marktführer, die HSH Nordbank, reduziere massiv ihr Geschäft mit der Schiffsfinanzierung. Ein Ende der Abwärtsspirale sei nicht in Sicht. Für Anleger der mit hohen Renditeversprechen beworbenen Schiffsfonds sei das natürlich tragisch und teuer. 32,4 Mrd. EUR stünden auf dem Spiel und in bestimmten Fällen bestehe auch noch eine Nachschusspflicht.
In dieser Woche hat unser Finanzminister, Wolfgang Schäuble, ein neues und lohnendes Gewerbe angemeldet. Gib Du mir Dein Geld und ich gebe Dir später wieder weniger zurück! Teil 1 so geschehen am Montag dieser Woche in Deutschland, so die Analysten der Baader Bank. Bei der Auktion von 6-monatigen Bubills im Volumen von 3,29 Mrd. EUR hätten die sicherheitsbewussten Anleger eine Negativrendite von 0,0344% in Kauf genommen.
Das passe ins Gesamtbild, denn bereits seit Tagen würden die an den Börsen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank festgestellten Preise für "Altemissionen" des Bundes - mit einer Laufzeit bis Januar 2015 - Negativrenditen bedeuten. Sicherheit habe anscheinend ihren Preis.
Hätten sich seit vielen Wochen die Gelehrten noch gestritten, wie der Bund von seinem Schuldenberg wieder herunter kommen könnte, so liege der Schlüssel nun in den Händen der Finanzagentur. Mehr sei besser - das neue Entschuldungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Das könne nicht ewig funktionieren und somit sei es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese Auswüchse wieder zurückbilden würden.
Es sei eine bekannte Tatsache, dass das notleidende Zypern in der vergangenen Woche als fünftes Land der Eurozone einen Antrag bei dem europäischen Rettungsfonds gestellt habe. Da die Banken des Inselstaates sehr enge Beziehungen zu griechischen Finanzinstituten unterhalten würden, habe der Schuldenschnitt auch Griechenlands zypriotische Banken sehr hart getroffen. Und das bei einer Bilanzsumme der Banken, die etwa neun Mal so hoch wie das Bruttoinlandsprodukt sei.
Nun sei aber auch bekannt geworden, dass Staatspräsident Dimitris Christofias nicht nur den Rettungsfonds anzapfen möchte. Der Inselstaat habe gleichzeitig Russland um Hilfe gebeten, was innerhalb der EU als doppeltes Spiel kritisiert werde. Doch wen wundere dieses Vorgehen? Denn ein nicht unerheblicher Teil der Einlagen bei den Banken stamme aus Russland. Der Inselstaat gelte als Geschäftsdrehscheibe für Russland. Sollte die russische Regierung Zypern einen Kredit zur Verfügung stellen, um die Zahlungsfähigkeit der Banken sicherzustellen, müsse man sich fragen, ob dann eine Hilfe durch den Rettungsfonds überhaupt noch notwendig sei. Vielleicht sollte Zypern einfach seine eigene Steuerpolitik überdenken und seinen Status als Steuerparadies aufgeben.
Dass es am Primärmarkt für Unternehmensanleihen momentan wieder sehr ruhig geworden sei, sei nachvollziehbar. Denn in den Sommerferien seien viele Investoren nicht verfügbar und auch das aktuelle politische Umfeld führe bei vielen Anlegern dazu, das Motto: "Abwarten und Tee trinken" zu verinnerlichen. Aber dennoch hätten sich vereinzelt Unternehmen an den Kapitalmarkt gewagt.
So habe zum Beispiel das niederländische Energieunternehmen Nederlandse Gasunie NV (A2/AA-) eine 500 Mio. EUR-Anleihe mit einer Laufzeit bis 2022 emittiert. Das im Staatsbesitz befindliche Unternehmen zahle seinen Investoren 2,625%.
Und das französische Energieunternehmen Gaz de France S.A. (ISIN FR0010208488 / WKN A0ER6Q) (A1/A) habe zwei Tranchen mit einem Volumen von jeweils 750 Mio. EUR emittiert. Das Unternehmen habe die Laufzeiten fünf und zehn Jahre mit einem Kupon von 1,5% respektive 2,625% gewählt.
Es sei immer wieder faszinierend - Totgesagte würden länger leben. Schon seit vielen Wochen würden die Investoren auf Korrekturen beim Euro-Bund-Future warten und wenn es dann mal welche gebe, dann würden alle in Deckung gehen. Anschließend werde geweint und beteuert, dass man beim nächsten Mal beherzt zugreifen werde. So gehe das nun schon seit vielen Wochen und daher könne sich das Rentenbarometer - wie ein Stehaufmännchen - immer wieder erholen. Die Flucht in den vermeintlich sicheren Hafen werde noch solange weitergehen, bis finanzkräftige (!) Investoren Deutschland den Rücken zuwenden und sich in großem Stil aus deutschen Staatsanleihen verabschieden würden. Aber noch seien nicht alle Investoren engagiert. Irgendwann heiße es: "Game over", aber niemand vermöge, eine zuverlässige Prognose über den Zeitpunkt zu treffen.
Charttechnisch gesehen sei der Euro-Bund-Future auf dem Weg zum Hoch vom 6. Juni bei 144,78%. Sollte er sich über 144,28% etablieren, so sei auch ein neuerlicher Test des Allzeithochs bei 145,97% möglich. Erst ein Unterschreiten der Marke bei 143,65% eröffne die Gefahr eines Rückschlags auf 142,26%.
Im Gegensatz zur Bank of England, die am vergangenen Donnerstag das Rückkaufprogramm erwartungsgemäß aufgestockt habe, sei die Europäische Zentralbank (EZB) nun bereits seit 17 Wochen nicht bereit, Staatsanleihen am Sekundärmarkt anzukaufen. Dass dennoch mit 211,5 Mrd. EUR eine Milliarde EUR mehr gegenüber der Vorwoche mittels eines siebentägigen Refinanzierungsgeschäfts habe absorbiert werden müssen, hänge mit der vierteljährigen Neubewertung der Wertpapiere zusammen.
In dieser Handelswoche habe Irland mit der Begebung einer Drei-Monats-Emission im Volumen von 500 Mio. EUR ein Comeback gefeiert. Kein Anlass für Jubelorgien, aber in einer Finanzkrise freue man sich schon über "Kleinigkeiten". Spanien habe insgesamt 3 Mrd. EUR über mehrere Laufzeiten einsammeln können.
Vollumfänglich stehe der Kapitalmarkt momentan aber nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung. So habe Frankreich ca. 8 Mrd. EUR platzieren können und in Deutschland habe die Aufstockung der zehnjährigen Anleihe (ISIN DE0001135473 / WKN 113547) um 5 Mrd. EUR auf der Agenda gestanden. Die Zuteilung der 1,5-fach überzeichneten Aufstockung sei bei einer Durchschnittsrendite von 1,31% erfolgt. Das Gesamtvolumen betrage nun 20 Mrd. EUR.
Zusätzlich habe auch der EFSF eine Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren platziert. Es habe sich mit einem Volumen von 6 Mrd. EUR um dessen bisher größte Auktion gehandelt. Das Interesse der Investoren sei bei einem Ordervolumen von ca. 8 Mrd. EUR als sehr gut zu bezeichnen gewesen. Ausgestattet sei die Anleihe mit einem Kupon von 1,625%.
Die Lage in der Eurozone scheine immer auswegloser, die ständigen Krisennachrichten seien Gift für die angeschlagene europäische Seele. Das Vertrauen der Investoren in den Euro schwinde zunehmend und die Gemeinschaftswährung gerate immer weiter unter Druck. So habe der Euro am Dienstagnachmittag ein neues Zwei-Jahres-Tief bei 1,2224 USD markiert. Sollte sich nicht demnächst eine positivere Grundstimmung im Markt einstellen, sei ein weiterer Rückgang unter die Marke von 1,20 USD durchaus vorstellbar.
Nicht nur gegenüber dem Greenback habe die Einheitswährung deutlich an Wert eingebüßt, auch im Vergleich zu anderen Leitwährungen sehe es nicht besser aus. Beispielweise habe der Euro gegenüber dem Britischen Pfund mit 0,7875 GBP ein neues 3,5-Jahrestief und gegenüber dem Australischen Dollar mit 1,1930 AUD sogar ein neues historisches Tief markiert.
Viele Privatanleger würden die Vermögenssicherung in den Vordergrund ihrer Überlegungen stellen und nach Alternativanlagen zum Euro suchen. Währungsanleihen seien somit erneut stark nachgefragt worden. Ein bereits seit Monaten sich abzeichnender Trend. Zu "Anlegers Lieblingen" hätten die Norwegische Krone, sowie der Australische Dollar und die Türkische Lira gezählt.
Disclaimer
Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
Der Versand oder die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der Baader Bank AG nicht gestattet. Dieses Dokument enthält möglicherweise Links oder Hinweise auf die Webseiten von Dritten, welche von der Baader Bank AG nicht kontrolliert werden können und daher kann die Baader Bank AG keine Verantwortung für den Inhalt von solchen Webseiten Dritter oder darin enthaltenen weiteren Links übernehmen.
Copyright ©: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland.
Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (12.07.2012/alc/a/a)
Eventuell zum Jahresende solle dann an ein deutsch-französisches "Tandem" übergeben werden, das sich die Amtszeit teilen möchte. Auch Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, habe es mit dem Eilantrag zum ESM/Fiskalpakt ebenfalls nicht so eilig und wolle vielleicht noch drei Monate prüfen. Helmut Kohl lasse grüßen! Man könne Probleme auch aussitzen und der Dinge harren, die dann noch kommen würden. Es sei nachvollziehbar, dass sich die Kammer nicht dem zeitlichen Druck beugen wolle. Dass aber in diesem Vertrag die deutsche Seele verhökert werde, sei unbestritten.
Und nicht erst seit der Verabschiedung des Mediengesetzes sollte uns klar sein, dass unsere Politiker nicht immer im Bilde sind, über das was sie entscheiden, so die Analysten der Baader Bank. Denn bei solchen Dingen versuche man ausnahmsweise mal wieder schnell zu sein. Aber ob sich Richter des Bundesverfassungsgerichts als "Totengräber des ESM" betätigen wollten, sei sehr unwahrscheinlich. Solange die Märkte mit dieser Verzögerungstaktik leben könnten, werde also mal wieder auf Zeit gespielt.
Möglicherweise deute das "Schieben auf die lange Bank" bereits auf ein nahendes Ende des Euro hin. Sei das Ende wirklich schon so nah? In diesem Zusammenhang würden Verschwörungstheoretiker gerne auf den Maya-Kalender verweisen. Der habe vermeintlich im Dezember 2012 geendet. Der Unterschied sei allerdings, dass im Dezember 2012 das Ende der Welt kommen sollte und nicht das Ende des Euro. Aber auszuschließen sei in diesen verrückten Zeiten nichts mehr. Dennoch würden die Analysten prognostizieren, dass die diesjährigen Weihnachtsgeschenke noch mit dem allen bekannten Euro bezahlt würden.
Trotz der kaum spürbaren Sparerfolge könne sich Ministerpräsident Antonis Samaras der Unterstützung durch das Parlament sicher sein. Die Abgeordneten hätten dem Ministerpräsidenten am Montag einstimmig das Vertrauen für seine Regierung ausgesprochen. Aber das sei nur die eine Seite der Medaille. So seien bereits in kürzester Zeit zwei Minister und weitere wichtige Beamte zurückgetreten. So habe Finanzminister Vassilis Rapanos bereits Ende Juni das Handtuch geworfen - angeblich aus gesundheitlichen Gründen. Zwei Tage später sei der stellvertretende Minister für die Handelsmarine, Giorgos Vernicos, gefolgt. Angeblich, weil er nebenbei noch eine Offshore-Gesellschaft besessen habe. Dann sei auch der Präsident des griechischen Privatisierungsfonds Ioannis Koukiadis gegangen - aus privaten Gründen.
Vor wenigen Tagen habe sich überraschend noch der Staatssekretär für Arbeit, Nikos Nikolopoulos, aus Protest gegen die sich hinziehenden Verhandlungen über Erleichterungen beim Sparkurs verabschiedet. Die Auflösungserscheinungen in der neuen griechischen Regierung seien alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme - weder für die Bevölkerung noch für die Troika. Zusammen mit einem Aufbegehren gegen das Brüsseler Diktat sei das eine gefährliche Mischung! Auch in Portugal rege sich Widerstand. So habe das portugiesische Verfassungsgericht die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes für verfassungswidrig erklärt. Vielleicht sollten sich unsere Richter daran ein Beispiel nehmen, so die Analysten der Baader Bank.
Als erste deutsche Bank habe die NORD/LB erstmals die Möglichkeit genutzt, ihr Flugzeugfinanzierungsportfolio über die Emission von Pfandbriefen zu refinanzieren. Emittiert worden sei ein spezieller Flugzeugpfandbrief mit entsprechenden Sicherheiten und dem bekannten Rechtsrahmen des Pfandbriefgesetzes. Daneben gebe es in Deutschland die traditionellen Öffentlichen Pfandbriefe sowie Hypothekenpfandbriefe und seit einigen Jahren auch Schiffspfandbriefe. Den gesetzlichen Rahmen zur Ausgabe von Flugzeugpfandbriefen gebe es seit März 2009.
Die NORD/LB habe 500 Mio. EUR mit fünfjähriger Laufzeit emittiert. Die Nachfrage sei doppelt so hoch gewesen wie das Emissionsvolumen. Bei einem Kupon von 1,625% habe die Emissionsrendite 1,68% betragen. Der Aufschlag gegenüber Mid-Swaps, häufig als Vergleich zwischen verschiedenen Anleihen mit unterschiedlichen Kupons und Fälligkeiten genutzt, habe bei 55 Basispunkten und damit deutlich über den Aufschlägen von etablierten Hypothekenpfandbriefen gelegen. Die NORD/LB habe sich für die Emission ein Rating von Moody's besorgt und eine "A2"-Note erhalten. Das Rating liege nur eine Stufe über der Note der Bank selbst. Üblicherweise würden die traditionellen Pfandbriefe der NORD/LB mit den Höchstnoten bewertet.
Leider komme b.a.w. nur die DVB noch als möglicher weiterer Emittent infrage, so dass das Angebot an diesen Titeln überschaubar bleiben sollte. Aufgrund der Renditeaufschläge zu den traditionellen Titeln würden Flugzeugpfandbriefe eine beachtenswerte Anlagealternative darstellen.
Die Staatsschuldenkrise habe nicht nur die Banken in Mitleidenschaft gezogen. Die Bankenkrise verschärfe ihrerseits die Lage bei den Schiffsfonds. Die als Steuersparmodell vor Jahren von den Banken und Sparkassen beworbenen Produkte würden nun Schiffbruch zu erleiden und Milliardenbeträge zu versenken drohen. Die Branche leide wegen der einbrechenden Frachtraten an Überkapazitäten, die die Preise drücken würden. Bundesweit seien in den vergangenen Jahren die Finanzierungen von rund 100 Containerschiffe im Gegenwert von 1,7 Mrd. EUR geplatzt.
Die Gesellschaften könnten ihre Betriebskosten nicht mehr zahlen, so dass Kredite notwendig seien. Doch so einfach sei das nicht mehr, denn wegen der Bankenkrise seien kaum noch Kredite zu bekommen. So habe die zur Commerzbank gehörende frühere Deutsche Schiffsbank kürzlich erklärt, sich ganz aus dem Geschäft zurückzuziehen. Auch der Marktführer, die HSH Nordbank, reduziere massiv ihr Geschäft mit der Schiffsfinanzierung. Ein Ende der Abwärtsspirale sei nicht in Sicht. Für Anleger der mit hohen Renditeversprechen beworbenen Schiffsfonds sei das natürlich tragisch und teuer. 32,4 Mrd. EUR stünden auf dem Spiel und in bestimmten Fällen bestehe auch noch eine Nachschusspflicht.
In dieser Woche hat unser Finanzminister, Wolfgang Schäuble, ein neues und lohnendes Gewerbe angemeldet. Gib Du mir Dein Geld und ich gebe Dir später wieder weniger zurück! Teil 1 so geschehen am Montag dieser Woche in Deutschland, so die Analysten der Baader Bank. Bei der Auktion von 6-monatigen Bubills im Volumen von 3,29 Mrd. EUR hätten die sicherheitsbewussten Anleger eine Negativrendite von 0,0344% in Kauf genommen.
Das passe ins Gesamtbild, denn bereits seit Tagen würden die an den Börsen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank festgestellten Preise für "Altemissionen" des Bundes - mit einer Laufzeit bis Januar 2015 - Negativrenditen bedeuten. Sicherheit habe anscheinend ihren Preis.
Hätten sich seit vielen Wochen die Gelehrten noch gestritten, wie der Bund von seinem Schuldenberg wieder herunter kommen könnte, so liege der Schlüssel nun in den Händen der Finanzagentur. Mehr sei besser - das neue Entschuldungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Das könne nicht ewig funktionieren und somit sei es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese Auswüchse wieder zurückbilden würden.
Es sei eine bekannte Tatsache, dass das notleidende Zypern in der vergangenen Woche als fünftes Land der Eurozone einen Antrag bei dem europäischen Rettungsfonds gestellt habe. Da die Banken des Inselstaates sehr enge Beziehungen zu griechischen Finanzinstituten unterhalten würden, habe der Schuldenschnitt auch Griechenlands zypriotische Banken sehr hart getroffen. Und das bei einer Bilanzsumme der Banken, die etwa neun Mal so hoch wie das Bruttoinlandsprodukt sei.
Nun sei aber auch bekannt geworden, dass Staatspräsident Dimitris Christofias nicht nur den Rettungsfonds anzapfen möchte. Der Inselstaat habe gleichzeitig Russland um Hilfe gebeten, was innerhalb der EU als doppeltes Spiel kritisiert werde. Doch wen wundere dieses Vorgehen? Denn ein nicht unerheblicher Teil der Einlagen bei den Banken stamme aus Russland. Der Inselstaat gelte als Geschäftsdrehscheibe für Russland. Sollte die russische Regierung Zypern einen Kredit zur Verfügung stellen, um die Zahlungsfähigkeit der Banken sicherzustellen, müsse man sich fragen, ob dann eine Hilfe durch den Rettungsfonds überhaupt noch notwendig sei. Vielleicht sollte Zypern einfach seine eigene Steuerpolitik überdenken und seinen Status als Steuerparadies aufgeben.
Dass es am Primärmarkt für Unternehmensanleihen momentan wieder sehr ruhig geworden sei, sei nachvollziehbar. Denn in den Sommerferien seien viele Investoren nicht verfügbar und auch das aktuelle politische Umfeld führe bei vielen Anlegern dazu, das Motto: "Abwarten und Tee trinken" zu verinnerlichen. Aber dennoch hätten sich vereinzelt Unternehmen an den Kapitalmarkt gewagt.
So habe zum Beispiel das niederländische Energieunternehmen Nederlandse Gasunie NV (A2/AA-) eine 500 Mio. EUR-Anleihe mit einer Laufzeit bis 2022 emittiert. Das im Staatsbesitz befindliche Unternehmen zahle seinen Investoren 2,625%.
Es sei immer wieder faszinierend - Totgesagte würden länger leben. Schon seit vielen Wochen würden die Investoren auf Korrekturen beim Euro-Bund-Future warten und wenn es dann mal welche gebe, dann würden alle in Deckung gehen. Anschließend werde geweint und beteuert, dass man beim nächsten Mal beherzt zugreifen werde. So gehe das nun schon seit vielen Wochen und daher könne sich das Rentenbarometer - wie ein Stehaufmännchen - immer wieder erholen. Die Flucht in den vermeintlich sicheren Hafen werde noch solange weitergehen, bis finanzkräftige (!) Investoren Deutschland den Rücken zuwenden und sich in großem Stil aus deutschen Staatsanleihen verabschieden würden. Aber noch seien nicht alle Investoren engagiert. Irgendwann heiße es: "Game over", aber niemand vermöge, eine zuverlässige Prognose über den Zeitpunkt zu treffen.
Charttechnisch gesehen sei der Euro-Bund-Future auf dem Weg zum Hoch vom 6. Juni bei 144,78%. Sollte er sich über 144,28% etablieren, so sei auch ein neuerlicher Test des Allzeithochs bei 145,97% möglich. Erst ein Unterschreiten der Marke bei 143,65% eröffne die Gefahr eines Rückschlags auf 142,26%.
Im Gegensatz zur Bank of England, die am vergangenen Donnerstag das Rückkaufprogramm erwartungsgemäß aufgestockt habe, sei die Europäische Zentralbank (EZB) nun bereits seit 17 Wochen nicht bereit, Staatsanleihen am Sekundärmarkt anzukaufen. Dass dennoch mit 211,5 Mrd. EUR eine Milliarde EUR mehr gegenüber der Vorwoche mittels eines siebentägigen Refinanzierungsgeschäfts habe absorbiert werden müssen, hänge mit der vierteljährigen Neubewertung der Wertpapiere zusammen.
In dieser Handelswoche habe Irland mit der Begebung einer Drei-Monats-Emission im Volumen von 500 Mio. EUR ein Comeback gefeiert. Kein Anlass für Jubelorgien, aber in einer Finanzkrise freue man sich schon über "Kleinigkeiten". Spanien habe insgesamt 3 Mrd. EUR über mehrere Laufzeiten einsammeln können.
Vollumfänglich stehe der Kapitalmarkt momentan aber nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung. So habe Frankreich ca. 8 Mrd. EUR platzieren können und in Deutschland habe die Aufstockung der zehnjährigen Anleihe (ISIN DE0001135473 / WKN 113547) um 5 Mrd. EUR auf der Agenda gestanden. Die Zuteilung der 1,5-fach überzeichneten Aufstockung sei bei einer Durchschnittsrendite von 1,31% erfolgt. Das Gesamtvolumen betrage nun 20 Mrd. EUR.
Zusätzlich habe auch der EFSF eine Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren platziert. Es habe sich mit einem Volumen von 6 Mrd. EUR um dessen bisher größte Auktion gehandelt. Das Interesse der Investoren sei bei einem Ordervolumen von ca. 8 Mrd. EUR als sehr gut zu bezeichnen gewesen. Ausgestattet sei die Anleihe mit einem Kupon von 1,625%.
Die Lage in der Eurozone scheine immer auswegloser, die ständigen Krisennachrichten seien Gift für die angeschlagene europäische Seele. Das Vertrauen der Investoren in den Euro schwinde zunehmend und die Gemeinschaftswährung gerate immer weiter unter Druck. So habe der Euro am Dienstagnachmittag ein neues Zwei-Jahres-Tief bei 1,2224 USD markiert. Sollte sich nicht demnächst eine positivere Grundstimmung im Markt einstellen, sei ein weiterer Rückgang unter die Marke von 1,20 USD durchaus vorstellbar.
Nicht nur gegenüber dem Greenback habe die Einheitswährung deutlich an Wert eingebüßt, auch im Vergleich zu anderen Leitwährungen sehe es nicht besser aus. Beispielweise habe der Euro gegenüber dem Britischen Pfund mit 0,7875 GBP ein neues 3,5-Jahrestief und gegenüber dem Australischen Dollar mit 1,1930 AUD sogar ein neues historisches Tief markiert.
Viele Privatanleger würden die Vermögenssicherung in den Vordergrund ihrer Überlegungen stellen und nach Alternativanlagen zum Euro suchen. Währungsanleihen seien somit erneut stark nachgefragt worden. Ein bereits seit Monaten sich abzeichnender Trend. Zu "Anlegers Lieblingen" hätten die Norwegische Krone, sowie der Australische Dollar und die Türkische Lira gezählt.
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (12.07.2012/alc/a/a)
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, Helaba
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