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Euro Bund-Future: Frühindikator Zehnjahresrendite
31.07.17 12:30
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der Euro Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (EBF) konnte sich seit Längerem bei rund 160 Punkten nachhaltig stabilisieren, so Chartanalyst Martin Utschneider von DONNER & REUSCHEL.
Der langfristig übergeordnete Aufwärtstrend sei nun trotzdem verlassen worden. Nun komme den 160,82 auch charttechnischer Sicht noch mehr Bedeutung zu.
Bei rund 160 Prozent verlaufe die Nackenlinie einer nahezu bilderbuchmäßigen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Ein nachhaltiger Bruch dieser wichtigen Unterstützung würde Potenzial bis zu 152 Prozent freilegen.
Erschwerend komme hinzu, dass diese 160 Prozent zudem ein signifikantes Hoch vom April 2015 darstellen würden. Damit werde offensichtlich, welche Unsicherheiten in der Rentenanlage schlummern würden.
Die EZB habe wiederholt betont, vor Mitte 2018 keine Leitzinserhöhung vorzunehmen. Auffällig sei allerdings der Anstieg der Zehnjahresrendite in den letzten neun Monaten. Und das, obwohl keinerlei Zinsanpassung erfolgt sei. Daher liege der primäre Blick weiterhin auf der 160 Prozent-Linie. Und einem strikten Risikomanagement.
Es seien weiterhin die (geld-) politischen Themen, die die Kapitalmärkte beeinflussen würden. Das QE-Programm der EZB laufe noch bis Ende 2017. Es würden sich die Anzeichen mehren, dass die Einlagenzinsen schon währenddessen erhöht werden könnten.
Der EZB-Leitzins allerdings wohl erst Mitte 2018.
Den nächsten Impuls könnten nun die EU-Verbraucherpreise verursachen. Erwartungsgemäß sei aktuell ein Plus von 1,3 Prozent veröffentlicht worden. Am Nachmittag werde der Einkaufsmanager-Index aus Chicago veröffentlicht, hier werde ein Rückgang auf 59,5 von 65,7 erwartet.
Fazit:
- Primärer Aufwärtstrend sei verlassen worden
- Fokus gelte nun der Nackenlinie bei 160,01 (31.07.2017/alc/a/a)
Der langfristig übergeordnete Aufwärtstrend sei nun trotzdem verlassen worden. Nun komme den 160,82 auch charttechnischer Sicht noch mehr Bedeutung zu.
Bei rund 160 Prozent verlaufe die Nackenlinie einer nahezu bilderbuchmäßigen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Ein nachhaltiger Bruch dieser wichtigen Unterstützung würde Potenzial bis zu 152 Prozent freilegen.
Erschwerend komme hinzu, dass diese 160 Prozent zudem ein signifikantes Hoch vom April 2015 darstellen würden. Damit werde offensichtlich, welche Unsicherheiten in der Rentenanlage schlummern würden.
Es seien weiterhin die (geld-) politischen Themen, die die Kapitalmärkte beeinflussen würden. Das QE-Programm der EZB laufe noch bis Ende 2017. Es würden sich die Anzeichen mehren, dass die Einlagenzinsen schon währenddessen erhöht werden könnten.
Der EZB-Leitzins allerdings wohl erst Mitte 2018.
Den nächsten Impuls könnten nun die EU-Verbraucherpreise verursachen. Erwartungsgemäß sei aktuell ein Plus von 1,3 Prozent veröffentlicht worden. Am Nachmittag werde der Einkaufsmanager-Index aus Chicago veröffentlicht, hier werde ein Rückgang auf 59,5 von 65,7 erwartet.
Fazit:
- Primärer Aufwärtstrend sei verlassen worden
- Fokus gelte nun der Nackenlinie bei 160,01 (31.07.2017/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


