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Euro Bund-Future: "Fallendes Dreieck" & "Monetärer Zyklus"
29.01.18 17:34
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der übergeordnete charttechnische Aufwärtstrend des Euro Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) wurde zuletzt stark umkämpft, so Martin Utschneider, Abteilungsdirektor der Technischen Kapitalmarktanalyse bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.
Dem aktuellen Bruch der 160,82 komme daher aus charttechnischer Sicht mehr denn je sehr hohe Bedeutung zu. Hier sei bis dato eine wichtige Auffanglinie verlaufen. Der jüngste Bruch dieser Unterstützung lege nun Potenzial bis zu 152 Prozent frei.
Erschwerend komme hinzu, dass diese 160,82 Prozent zudem ein Hoch vom April 2015 darstellen würden. Das Kursgeschehen seit August 2016 habe immer wieder auf die 160,82 abgezielt.
Das finale Ergebnis daraus sei das aktuelle "Fallende Dreieck".
Das übergeordnete Gesamtbild werde zunehmend bärischer. Obwohl der Zinsschock 2018 wohl ausbleiben werde.
Tatsache sei allerdings, dass die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen schon länger ansteigen würden. Und das obwohl die EZB seitdem die Zinsen in keinster Weise angefasst, sprich erhöht habe.
Es sei weiterhin von deutlichen Zinsunterschieden zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen auszugehen. Hier betrage der Spread aktuell knapp 2 Prozentpunkte. Die Europäische Zentralbank werde wohl trotz leichter inflationärer Tendenzen frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung vornehmen.
Der "Monetäre Zyklus", zu dem sie nun wohl langsam wieder zurückkehre, sehe Leitzinsanhebungen erst vor, wenn selbsttragendes Wachstum einsetze. Die Zinsen würden dann erhöht. Aber nicht, um etwa die Wirtschaft zu verlangsamen, sondern um dann unnötige Erleichterungen der Vergangenheit zu beseitigen. Der befürchtete "Europäische Zinsschock" werde daher auch 2018 ausbleiben.
Fazit:
- Fallendes Dreieck & fallendes Momentum
- Monetärer Zyklus & steigende 10y-Renditen (29.01.2018/alc/a/a)
Dem aktuellen Bruch der 160,82 komme daher aus charttechnischer Sicht mehr denn je sehr hohe Bedeutung zu. Hier sei bis dato eine wichtige Auffanglinie verlaufen. Der jüngste Bruch dieser Unterstützung lege nun Potenzial bis zu 152 Prozent frei.
Erschwerend komme hinzu, dass diese 160,82 Prozent zudem ein Hoch vom April 2015 darstellen würden. Das Kursgeschehen seit August 2016 habe immer wieder auf die 160,82 abgezielt.
Das finale Ergebnis daraus sei das aktuelle "Fallende Dreieck".
Tatsache sei allerdings, dass die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen schon länger ansteigen würden. Und das obwohl die EZB seitdem die Zinsen in keinster Weise angefasst, sprich erhöht habe.
Es sei weiterhin von deutlichen Zinsunterschieden zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen auszugehen. Hier betrage der Spread aktuell knapp 2 Prozentpunkte. Die Europäische Zentralbank werde wohl trotz leichter inflationärer Tendenzen frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung vornehmen.
Der "Monetäre Zyklus", zu dem sie nun wohl langsam wieder zurückkehre, sehe Leitzinsanhebungen erst vor, wenn selbsttragendes Wachstum einsetze. Die Zinsen würden dann erhöht. Aber nicht, um etwa die Wirtschaft zu verlangsamen, sondern um dann unnötige Erleichterungen der Vergangenheit zu beseitigen. Der befürchtete "Europäische Zinsschock" werde daher auch 2018 ausbleiben.
Fazit:
- Fallendes Dreieck & fallendes Momentum
- Monetärer Zyklus & steigende 10y-Renditen (29.01.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6467 € | 125,371 € | 0,2756 € | +0,22% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


