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Euro-Bobl-Future verschärfte Gefahrenlage
16.03.12 09:52
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Dem kleinen Bruder des Euro-Bund-Future, dem Euro-Bobl-Future, ist der Kontraktwechsel vom 8. März nicht gut bekommen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So habe das Rentenbarometer durch den Wechsel auf den Juni-Kontrakt nicht nur ein Abwärtsgap, sondern auch den Fall unter den Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 125,20) hinnehmen müssen. Das anschließende Abrutschen unter das markante Verlaufstief vom Januar bei 124,31 habe eine negative Weichenstellung bewirkt. Als Konsequenz aus der Komplettierung einer Toppformation sollten Anleger einen zeitnahen Test der wichtigen Unterstützungszone aus dem Hoch vom September 2010 (122,85) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 122,37) einkalkulieren. Könne diese Bastion nicht verteidigt werden, würden sich bis zum Ausgangspunkt der jüngsten Hausse, dem Tief von Mitte Oktober 2011 (120,67), keine nennenswerten Haltemarken mehr ausmachen lassen.
Die technischen Indikatoren würden sich angeschlagen präsentieren und bisher keine Stabilisierungstendenzen zeigen. Damit sei ein Schließen des Rollover-Gaps (obere Gapkante bei 125,68) vorerst nicht in Sicht. Um die kritische Lage zu entschärfen, sollte das oben genannte Novemberhoch vom vergangenen Jahr möglichst schnell zurückerobert werden. Zum Wochenschluss sei aber eher mit weiter nachgebenden Notierungen zu rechnen. (16.03.2012/alc/a/a)
So habe das Rentenbarometer durch den Wechsel auf den Juni-Kontrakt nicht nur ein Abwärtsgap, sondern auch den Fall unter den Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 125,20) hinnehmen müssen. Das anschließende Abrutschen unter das markante Verlaufstief vom Januar bei 124,31 habe eine negative Weichenstellung bewirkt. Als Konsequenz aus der Komplettierung einer Toppformation sollten Anleger einen zeitnahen Test der wichtigen Unterstützungszone aus dem Hoch vom September 2010 (122,85) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 122,37) einkalkulieren. Könne diese Bastion nicht verteidigt werden, würden sich bis zum Ausgangspunkt der jüngsten Hausse, dem Tief von Mitte Oktober 2011 (120,67), keine nennenswerten Haltemarken mehr ausmachen lassen.
Die technischen Indikatoren würden sich angeschlagen präsentieren und bisher keine Stabilisierungstendenzen zeigen. Damit sei ein Schließen des Rollover-Gaps (obere Gapkante bei 125,68) vorerst nicht in Sicht. Um die kritische Lage zu entschärfen, sollte das oben genannte Novemberhoch vom vergangenen Jahr möglichst schnell zurückerobert werden. Zum Wochenschluss sei aber eher mit weiter nachgebenden Notierungen zu rechnen. (16.03.2012/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 115,7295 € | 115,3775 € | 0,352 € | +0,31% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652651 | 965265 | 119,80 € | 114,68 € | |
Werte im Artikel



