Es geht wieder abwärts mit der Inflation in der Eurozone


29.02.16 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nachdem die Konsumentenpreise der Eurozone mit einer Jahresrate von 0,3% in das Jahr 2016 starteten, sollte im Bann der Ölpreisentwicklung nun wieder die Abwärtsentwicklung dominieren, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Für den Februar würden die Analysten den Rückgang der Inflation auf die Nullmarke erwarten. Für den Zeitraum von April bis August würden die Analysten die Jahresrate sogar leicht im negativen Bereich sehen. Damit sollte für das Gesamtjahr 2016 lediglich ein Plus von 0,2% zu Buche schlagen, nach 0,0% in 2015.

Nachdem die Ölpreise (Sorte Brent, in EUR) im Januar um rund 16% nachgegeben hätten, hätten sie im Februar kaum ein Monatsmomentum aufgewiesen. Würden die Ölpreise auf dem bisherigen Niveau im restlichen Jahresverlauf verharren, würde sich nach dem Rückgang um rund 35% im letzten Jahr auch für dieses Jahr ein nahezu gleichhoher Rückgang einstellen. Vor dem Hintergrund, dass aktuell die 5-Jahres-Inflationsrate in fünf Jahren (basierend auf Inflations-swaps) auf ein neues Rekordtief gefallen sei, steige der Druck auf die EZB im März neue geldpolitische Expansionsmaßnahmen zu beschließen. (29.02.2016/alc/a/a)