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Erwartungen an weitere US-Zinssenkungen deutlich zurückgeschraubt
22.01.25 09:30
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Konjunkturstimmung für Deutschland bleibt auch zu Beginn des Jahres 2025 trist, so die Analysten der Nord LB.
Die ZEW-Erwartungen hätten sich spürbar eingetrübt, während die aktuelle Lage weiterhin als schlecht eingestuft werde. Die extrem hohe politische Unsicherheit bleibe dominant, insbesondere durch den politischen Wechsel zum neuen US-Präsidenten Trump. Sorgen vor einer neuen protektionistischen Welle würden v.a. den Ausblick für Deutschland und China belasten.
Aber auch die Wirtschafts- und Finanzpolitik werde offenbar an den Finanzmärkten zunehmend skeptisch beurteilt, zumindest mit Blick auf die Inflation. Die Finanzexperten hätten daher ihre Erwartungen an weitere US-Zinssenkungen deutlich zurückgeschraubt, würden die FED aber noch auf Lockerungskurs sehen.
Die EZB werde hingegen im aktuellen Umfeld großer Unsicherheit und Konjunkturrisiken und vorerst ihr Lockerungstempo beibehalten. Die wirtschaftlichen Aussichten würden derzeit in einem fast ungekannten Ausmaß von den weiteren politischen Entwicklungen abhängen.
Zur Wochenmitte stelle sich zwar nicht vom Newsflow, dafür aber vonseiten der Konjunkturdaten eine kurze Verschnaufpause ein. Ein Wort zu den Quartalszahlen: Der Auftakt der US-Berichtssaison sei gelungen. So hätten vier der größten US-Banken starke Ergebnisse vorgelegt und mit SUSS MicroTec habe es von einem kleineren Unternehmen positive Vorzeichen für die deutschen Halbleiterhersteller gegeben. In Deutschland koche die Berichtssaison in dieser Woche zwar noch auf Sparflamme, aber große Unternehmen aus Europa und den USA würden bereits zeigen, wohin die Reise in den einzelnen Branchen gehe. (22.01.2025/alc/a/a)
Die ZEW-Erwartungen hätten sich spürbar eingetrübt, während die aktuelle Lage weiterhin als schlecht eingestuft werde. Die extrem hohe politische Unsicherheit bleibe dominant, insbesondere durch den politischen Wechsel zum neuen US-Präsidenten Trump. Sorgen vor einer neuen protektionistischen Welle würden v.a. den Ausblick für Deutschland und China belasten.
Die EZB werde hingegen im aktuellen Umfeld großer Unsicherheit und Konjunkturrisiken und vorerst ihr Lockerungstempo beibehalten. Die wirtschaftlichen Aussichten würden derzeit in einem fast ungekannten Ausmaß von den weiteren politischen Entwicklungen abhängen.
Zur Wochenmitte stelle sich zwar nicht vom Newsflow, dafür aber vonseiten der Konjunkturdaten eine kurze Verschnaufpause ein. Ein Wort zu den Quartalszahlen: Der Auftakt der US-Berichtssaison sei gelungen. So hätten vier der größten US-Banken starke Ergebnisse vorgelegt und mit SUSS MicroTec habe es von einem kleineren Unternehmen positive Vorzeichen für die deutschen Halbleiterhersteller gegeben. In Deutschland koche die Berichtssaison in dieser Woche zwar noch auf Sparflamme, aber große Unternehmen aus Europa und den USA würden bereits zeigen, wohin die Reise in den einzelnen Branchen gehe. (22.01.2025/alc/a/a)


