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Erste Zinserhöhungen kommen Ende 2022
19.03.21 10:45
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Auf der jüngsten Zinssitzung vermittelte Jerome Powell eine taubenhafte Haltung der US-Notenbank, so Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management.
Die Projektionen sähen vor, dass die Zinssätze bis Ende 2023 auf einem Niveau nahe null Prozent gehalten würden, obwohl sowohl die Wachstums- als auch die Inflationsprognosen deutlich angehoben worden seien.
Nach Meinung der Experten bestehe die Kernbotschaft der FED darin, dass sie plane, auf Konjunkturdaten zu reagieren. Sie wolle ihre Politik erst dann ändern, wenn die Indikatoren zeigen würden, dass in der Wirtschaft wieder Vollbeschäftigung herrsche und das Inflationsziel erreicht oder übertroffen werde. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer sollte daher dezidiert auf die konjunkturelle Entwicklung gerichtet sein.
Die Experten würden erwarten, dass es in den kommenden Monaten zu einem robusten US-Wachstum komme. Ihre Projektion für ein BIP-Wachstum in den USA von über 7 Prozent in diesem Jahr liege dabei sogar über den Prognosen der FED. In ähnlicher Weise würden die Experten weitere Zuwächse bei der Beschäftigung erwarten, die ihren Prognosen zufolge ebenfalls über dem breiten Marktkonsens liegen würden.
Die Experten würden außerdem davon ausgehen, dass - anders als viele Marktteilnehmer erwarten würden - das Risiko steigender Inflationsraten zunehme. Nachdem sich die Inflation bereits jetzt im Frühjahr in Richtung 2,5 Prozent bewege, würden die Experten bezweifeln, dass sie im Verlauf des Sommers unter 2 Prozent falle: Die aufgestaute Verbrauchernachfrage pralle auf Angebots- und Kapazitätsengpässe, wodurch die Unternehmen mehr Preissetzungsmacht ausüben könnten als in den vergangenen Jahren.
Mit Blick auf die US-Wirtschaft erwarten die Experten BlueBay Asset Management, dass die FED mit ersten Zinserhöhungen Ende 2022 beginnt, nachdem sie Ende des laufenden Jahres erste Schritte im Zusammenhang mit ihrem geplanten Tapering einleiten könnte. Folglich sähen sie Spielraum für weiter steigende Anleiherenditen. (19.03.2021/alc/a/a)
Die Projektionen sähen vor, dass die Zinssätze bis Ende 2023 auf einem Niveau nahe null Prozent gehalten würden, obwohl sowohl die Wachstums- als auch die Inflationsprognosen deutlich angehoben worden seien.
Die Experten würden erwarten, dass es in den kommenden Monaten zu einem robusten US-Wachstum komme. Ihre Projektion für ein BIP-Wachstum in den USA von über 7 Prozent in diesem Jahr liege dabei sogar über den Prognosen der FED. In ähnlicher Weise würden die Experten weitere Zuwächse bei der Beschäftigung erwarten, die ihren Prognosen zufolge ebenfalls über dem breiten Marktkonsens liegen würden.
Die Experten würden außerdem davon ausgehen, dass - anders als viele Marktteilnehmer erwarten würden - das Risiko steigender Inflationsraten zunehme. Nachdem sich die Inflation bereits jetzt im Frühjahr in Richtung 2,5 Prozent bewege, würden die Experten bezweifeln, dass sie im Verlauf des Sommers unter 2 Prozent falle: Die aufgestaute Verbrauchernachfrage pralle auf Angebots- und Kapazitätsengpässe, wodurch die Unternehmen mehr Preissetzungsmacht ausüben könnten als in den vergangenen Jahren.
Mit Blick auf die US-Wirtschaft erwarten die Experten BlueBay Asset Management, dass die FED mit ersten Zinserhöhungen Ende 2022 beginnt, nachdem sie Ende des laufenden Jahres erste Schritte im Zusammenhang mit ihrem geplanten Tapering einleiten könnte. Folglich sähen sie Spielraum für weiter steigende Anleiherenditen. (19.03.2021/alc/a/a)


