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Entspannter Blick der FED auf die US-Inflationsraten
29.06.16 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbanker erwarten beim Blick auf die Inflationsraten gemäß der aktuellen FOMC-Projektion auf die längere Sicht eine Jahresrate von 2,0%, wobei sie für das 4. Quartal des laufenden Jahres mit 1,4% kalkulieren (4. Quartal. 2017: 1,9%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Bei der Kernrate werde für das 4. Quartal 2016 mit einer Jahresrate von 1,7% gerechnet, gefolgt von 1,9% im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017. Zu beachten bleibe, dass die Bezugsgröße für diese Inflationsprojektionen die Werte des privaten Verbrauchs seien. Demgegenüber sei bei einem anderen Warenkorb auf der Ebene der Lebenshaltungskosten mit etwas höheren Jahresraten zu rechnen. Im Mai sollte nun auf Basis der Daten des privaten Verbrauchs (PCE = private consumption expenditure) die Jahresrate sogar leicht auf 0,9% zurückgehen (April: 1,1%) und die PCE-Kernrate wie zuletzt 1,6% betragen.
Bei der PCE-Kernrate würden die Analysten für 2016 im Jahresdurchschnitt ebenfalls 1,6% erwarten, gefolgt von 1,7% in 2017. Die US-Notenbanker dürften daher nicht mit Sorge auf die Inflationsraten blicken. Der graduelle Prozess Anziehender Leitzinsen sollte mit Blick auf die globalen Risiken für die US-Wirtschaft jedoch mit Anhebungen um je 25 BP erst im Dezember 2016 bzw. dann wieder im 3. Quartal 2017 Fahrt aufnehmen.
In Deutschland sollte das GfK Konsumklima, die Konsumstimmung der privaten Verbraucher, zumindest vorerst nicht durch die Verunsicherungen um den "Brexit" geprägt sein. Die Einkommenserwartungen würden in Schlagdistanz zum Rekordhoch vom Juli letzten Jahres notieren. Die Analysten würden ein Verharren des GfK Konsumklimas bei 9,8 Punkten erwarten. Bei den Konsumentenpreisen sollte im Juli die Jahresrate auf 0,4% bzw. der für die europäischen Zwecke berechnete HVPI auf 0,2% anziehen, begünstigt durch den Rückenwind höherer Energiepreise.
Die Ölpreise (Basis: Brent, in EUR) hätten sich im Juni um 5% im Monatsvergleich verteuert, das fünfte Monatsplus in Folge. Gleichwohl ergäbe sich auf aktuellem Niveau für das Gesamtjahr 2016 nochmals ein Rückgang des Ölpreises um rund 15%, gefolgt lediglich von einem Zuwachs um knapp 10% für 2017. Jahresinflationsraten jenseits der "Eins" vor dem Komma würden die Analysten erst in 2017 erwarten. Im Jahresdurchschnitt würden die Analysten für das kommende Jahr mit einem Zuwachs von 1,2% kalkulieren, sowohl auf Basis der nationalen Daten wie auch des für europäische Zwecke berechneten HVPI. (29.06.2016/alc/a/a)
Bei der Kernrate werde für das 4. Quartal 2016 mit einer Jahresrate von 1,7% gerechnet, gefolgt von 1,9% im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017. Zu beachten bleibe, dass die Bezugsgröße für diese Inflationsprojektionen die Werte des privaten Verbrauchs seien. Demgegenüber sei bei einem anderen Warenkorb auf der Ebene der Lebenshaltungskosten mit etwas höheren Jahresraten zu rechnen. Im Mai sollte nun auf Basis der Daten des privaten Verbrauchs (PCE = private consumption expenditure) die Jahresrate sogar leicht auf 0,9% zurückgehen (April: 1,1%) und die PCE-Kernrate wie zuletzt 1,6% betragen.
In Deutschland sollte das GfK Konsumklima, die Konsumstimmung der privaten Verbraucher, zumindest vorerst nicht durch die Verunsicherungen um den "Brexit" geprägt sein. Die Einkommenserwartungen würden in Schlagdistanz zum Rekordhoch vom Juli letzten Jahres notieren. Die Analysten würden ein Verharren des GfK Konsumklimas bei 9,8 Punkten erwarten. Bei den Konsumentenpreisen sollte im Juli die Jahresrate auf 0,4% bzw. der für die europäischen Zwecke berechnete HVPI auf 0,2% anziehen, begünstigt durch den Rückenwind höherer Energiepreise.
Die Ölpreise (Basis: Brent, in EUR) hätten sich im Juni um 5% im Monatsvergleich verteuert, das fünfte Monatsplus in Folge. Gleichwohl ergäbe sich auf aktuellem Niveau für das Gesamtjahr 2016 nochmals ein Rückgang des Ölpreises um rund 15%, gefolgt lediglich von einem Zuwachs um knapp 10% für 2017. Jahresinflationsraten jenseits der "Eins" vor dem Komma würden die Analysten erst in 2017 erwarten. Im Jahresdurchschnitt würden die Analysten für das kommende Jahr mit einem Zuwachs von 1,2% kalkulieren, sowohl auf Basis der nationalen Daten wie auch des für europäische Zwecke berechneten HVPI. (29.06.2016/alc/a/a)
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