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England hat das Thema Inflation gut im Griff
25.04.25 15:30
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - England hat das Thema Inflation gut im Griff, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Die jüngsten Daten aus April würden den nachlassenden Inflationsdruck mit Werten von 2,6%, nach 2,8% im Vormonat, bestätigen. Die nächste Zinsentscheidung werde am 8. Mai fallen. Eine Anpassung von 4,50% auf 4,25% gelte als gesetzt. Die Bank of England (BoE) tue gut daran, die Wirtschaft mit niedrigen Zinsen zu unterstützen. Der Dienstleistungssektor habe einen großen Anteil am britischen Wirtschaftswachstum. Hier zeige die jüngste Sektor-Umfrage, genannt Einkaufsmanagerindex, einen Wert von 48,9 Punkten. Zur Erklärung: Werte über 50 würden eine optimistische Grundstimmung signalisieren, Werte unter 50 Punkten das Gegenteil.
Die klassische Industrie sei durch die neuen Handelsströme und Lieferkettenänderungen in Folge der Zollstreitigkeiten zusätzlich belastet. Die Wachstumsprognosen für 2025 lägen im Mittel bei +0,9%. Eine Revision nach unten sei hier sehr wahrscheinlich. Zusätzlich sei die Regierung in Folge von sinkenden Staatseinnahmen "gezwungen", auf der Ausgabenseite Einsparungen zu treffen. Es würden trübe Aussichten für England herrschen. Eine schwächelnde Wirtschaft und die Aussicht auf weiter fallende Leitzinsen könnten das Pfund belasten. EUR/GBP Kurse in Richtung 0,9000 seien längerfristig möglich. (25.04.2025/alc/a/a)
Die jüngsten Daten aus April würden den nachlassenden Inflationsdruck mit Werten von 2,6%, nach 2,8% im Vormonat, bestätigen. Die nächste Zinsentscheidung werde am 8. Mai fallen. Eine Anpassung von 4,50% auf 4,25% gelte als gesetzt. Die Bank of England (BoE) tue gut daran, die Wirtschaft mit niedrigen Zinsen zu unterstützen. Der Dienstleistungssektor habe einen großen Anteil am britischen Wirtschaftswachstum. Hier zeige die jüngste Sektor-Umfrage, genannt Einkaufsmanagerindex, einen Wert von 48,9 Punkten. Zur Erklärung: Werte über 50 würden eine optimistische Grundstimmung signalisieren, Werte unter 50 Punkten das Gegenteil.
Die klassische Industrie sei durch die neuen Handelsströme und Lieferkettenänderungen in Folge der Zollstreitigkeiten zusätzlich belastet. Die Wachstumsprognosen für 2025 lägen im Mittel bei +0,9%. Eine Revision nach unten sei hier sehr wahrscheinlich. Zusätzlich sei die Regierung in Folge von sinkenden Staatseinnahmen "gezwungen", auf der Ausgabenseite Einsparungen zu treffen. Es würden trübe Aussichten für England herrschen. Eine schwächelnde Wirtschaft und die Aussicht auf weiter fallende Leitzinsen könnten das Pfund belasten. EUR/GBP Kurse in Richtung 0,9000 seien längerfristig möglich. (25.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


