Energiepreise treiben Euroinflation im Juni auf 2,0 %


18.07.18 09:12
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die heute anstehende Veröffentlichung der finalen Inflationsdaten für die Eurozone im Juni dürfte nur geringes Überraschungspotenzial bieten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So würden die Analysten weder bei der allgemeinen Rate (2,0% gg. Vj.) noch bei der Kerninflation (1,0% gg. Vj.) mit einer Veränderung im Vergleich zur Vorabschätzung rechnen. Zuletzt habe die Inflationsrate vor über fünf Jahren auf einem höheren Niveau gelegen. Im weiteren Jahresverlauf sei aber - vor dem Hintergrund gegenläufiger Basiseffekte bei den Energiepreisen - wieder mit einem Rückfall unter die 2%-Marke zu rechnen. Zum Jahresende 2018 sehen wir die Teuerungsrate daher wieder bei 1,7% gg. Vj. und anschließend in diesem Bereich verharren bis zum Jahresende 2019, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Mit größeren Kursbewegungen an den Finanzmärkten in Folge der Inflationsdaten sei nur dann zu rechnen, wenn entgegen den Erwartungen insbesondere bei der Kerninflation ein deutlicher Aufwärtsimpuls zu erkennen wäre. (18.07.2018/alc/a/a)