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Emerging Markets: Russische Inflation steigt langsamer
13.01.16 09:17
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Preissteigerungen in der russischen Volkswirtschaft haben sich im Schlussmonat 2015 deutlich verlangsamt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie gestern mitgeteilt, sei die Jahresrate der allgemeinen Verbraucherpreise im Dezember auf 12,9% zurückgegangen (November: 15%). Die um Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation habe sich ebenfalls in der Jahresrechnung verringert und sei im Vergleich zum Vorjahresmonat von 15,9% im November auf jetzt 13,7% gesunken.
Infolge der schwachen Inlandsnachfrage und begünstigt durch einen positiven Basiseffekt werde sich der Preisdruck in der russischen Volkswirtschaft voraussichtlich weiter abbauen. Dabei werde sich die disinflationäre Tendenz wahrscheinlich beschleunigen, sobald die Effekte der Rubel-Schwäche vom Jahresbeginn 2015 aus der Jahresberechnung herausfallen würden. Hinzu komme, dass die amtlichen Behörden künftig die Abgaben und Gebühren nicht länger automatisch an den Preisanstieg koppeln wollten. Per Ende 2016 würden die Analysten daher eine Inflation von 7% erwarten. Mit den gestern veröffentlichten Daten sei die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Senkung der Leitzinsen durch die russische Notenbank noch im Januar gestiegen. (13.01.2016/alc/a/a)
Wie gestern mitgeteilt, sei die Jahresrate der allgemeinen Verbraucherpreise im Dezember auf 12,9% zurückgegangen (November: 15%). Die um Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation habe sich ebenfalls in der Jahresrechnung verringert und sei im Vergleich zum Vorjahresmonat von 15,9% im November auf jetzt 13,7% gesunken.
Infolge der schwachen Inlandsnachfrage und begünstigt durch einen positiven Basiseffekt werde sich der Preisdruck in der russischen Volkswirtschaft voraussichtlich weiter abbauen. Dabei werde sich die disinflationäre Tendenz wahrscheinlich beschleunigen, sobald die Effekte der Rubel-Schwäche vom Jahresbeginn 2015 aus der Jahresberechnung herausfallen würden. Hinzu komme, dass die amtlichen Behörden künftig die Abgaben und Gebühren nicht länger automatisch an den Preisanstieg koppeln wollten. Per Ende 2016 würden die Analysten daher eine Inflation von 7% erwarten. Mit den gestern veröffentlichten Daten sei die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Senkung der Leitzinsen durch die russische Notenbank noch im Januar gestiegen. (13.01.2016/alc/a/a)
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