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Emerging Markets-Anleihen vom globalen Trend zu sinkenden Renditen gestützt
06.04.23 08:45
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - EM-Anleihen wurden in den vergangenen Wochen vom globalen Trend zu sinkenden Renditen gestützt, wobei sich die Risikoaufschläge von Hartwährungsanleihen ausgeweitet haben, so die Analysten der DekaBank.
EM-Aktien hätten sich vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen schwach entwickelt. Der Stress in den Bankensystemen der USA und der Schweiz habe bislang nicht zu einer Flucht aus Schwellenländeranlagen geführt. Die kommenden Monate dürften dennoch schwierig bleiben. Die großen Zentralbanken würden sich entschlossen zeigen, die Geldpolitik so lange restriktiv auszurichten, bis der Preisdruck merklich nachgelassen habe. Sie dürften daher auf die zu erwartenden schwächeren Wirtschaftsdaten zunächst nicht so reagieren, wie sich die Kapitalmärkte dies erhoffen würden. Dies spreche für weiteres Rückschlagspotenzial bei Aktien und moderate Spreadausweitungen bei Hartwährungsanleihen. Zinssenkungen in der Breite seien zwar in den kommenden sechs Monaten nach Einschätzung der Analysten unwahrscheinlich, doch der Zinsanhebungszyklus sei weitgehend abgeschlossen, wovon vor allem die Rentensegmente in der zweiten Jahreshälfte profitieren dürften. (Ausgabe April 2023) (06.04.2023/alc/a/a)
EM-Aktien hätten sich vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen schwach entwickelt. Der Stress in den Bankensystemen der USA und der Schweiz habe bislang nicht zu einer Flucht aus Schwellenländeranlagen geführt. Die kommenden Monate dürften dennoch schwierig bleiben. Die großen Zentralbanken würden sich entschlossen zeigen, die Geldpolitik so lange restriktiv auszurichten, bis der Preisdruck merklich nachgelassen habe. Sie dürften daher auf die zu erwartenden schwächeren Wirtschaftsdaten zunächst nicht so reagieren, wie sich die Kapitalmärkte dies erhoffen würden. Dies spreche für weiteres Rückschlagspotenzial bei Aktien und moderate Spreadausweitungen bei Hartwährungsanleihen. Zinssenkungen in der Breite seien zwar in den kommenden sechs Monaten nach Einschätzung der Analysten unwahrscheinlich, doch der Zinsanhebungszyklus sei weitgehend abgeschlossen, wovon vor allem die Rentensegmente in der zweiten Jahreshälfte profitieren dürften. (Ausgabe April 2023) (06.04.2023/alc/a/a)


