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Emerging Markets: Anleihen bleiben wenig verändert
13.08.24 09:45
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Enttäuschungen über US-Konjunkturindikatoren und einzelne Unternehmensberichte haben insbesondere die internationalen Aktienmärkte unter starken Abwärtsdruck gebracht, so die Analysten der DekaBank.
Innerhalb des Schwellenländeruniversums seien Taiwan und Südkorea wegen hoher Gewichte von Technologieaktien besonders unter Druck gekommen. EM-Anleihen seien in diesem Umfeld wenig verändert geblieben und EM-Währungen hätten uneinheitlich notiert, was bedeute, dass keine breit angelegte Flucht aus Risikoanlagen zu beobachten gewesen sei. Die Rentenmärkte sollten in den kommenden Monaten von Leitzinssenkungen in den USA gestützt werden. Die erste Senkung würden die Analysten nun für September erwarten.
In diesem Umfeld würden die EM-Zentralbanken, die zuletzt mit Blick auf die Währungsstabilität zögerlich gewesen seien, ihre Leitzinsen ebenfalls zurücknehmen. EM-Währungen dürften dennoch gegenüber US-Dollar und Euro nicht in der Breite unter Abwertungsdruck geraten, weil sich die Zinsdifferenz zu FED und EZB nicht wesentlich verringern dürfte. In China würden schwache Wirtschaftsdaten und Enttäuschung über das Ausbleiben größerer Stimulierungsmaßnahmen auf den Aktienkursen lasten. (Volkswirtschaft Prognosen August 2024) (13.08.2024/alc/a/a)
Innerhalb des Schwellenländeruniversums seien Taiwan und Südkorea wegen hoher Gewichte von Technologieaktien besonders unter Druck gekommen. EM-Anleihen seien in diesem Umfeld wenig verändert geblieben und EM-Währungen hätten uneinheitlich notiert, was bedeute, dass keine breit angelegte Flucht aus Risikoanlagen zu beobachten gewesen sei. Die Rentenmärkte sollten in den kommenden Monaten von Leitzinssenkungen in den USA gestützt werden. Die erste Senkung würden die Analysten nun für September erwarten.
In diesem Umfeld würden die EM-Zentralbanken, die zuletzt mit Blick auf die Währungsstabilität zögerlich gewesen seien, ihre Leitzinsen ebenfalls zurücknehmen. EM-Währungen dürften dennoch gegenüber US-Dollar und Euro nicht in der Breite unter Abwertungsdruck geraten, weil sich die Zinsdifferenz zu FED und EZB nicht wesentlich verringern dürfte. In China würden schwache Wirtschaftsdaten und Enttäuschung über das Ausbleiben größerer Stimulierungsmaßnahmen auf den Aktienkursen lasten. (Volkswirtschaft Prognosen August 2024) (13.08.2024/alc/a/a)


