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Der Einfluss steigender Zinsen auf Wandelanleihen
17.01.17 12:30
Generali Investments Europe
Köln (www.anleihencheck.de) - Sowohl in den USA als auch in Europa berücksichtigen Anleger bei der Asset-Allokation zunehmend die potenziellen Folgen steigender Zinsen, so die Experten von Generali Investments.
Insbesondere diejenigen, die einen höheren Anteil an festverzinslichen Werten halten würden, müssten sich von vornherein gegen Risiken absichern, um den Marktwert ihrer Anlagen zu schützen.
Eine mögliche Lösung bestehe darin, in Anlageklassen zu investieren, die kaum oder negativ mit Zinsen korrelieren würden. Während eine Erhöhung des Aktienanteils für die meisten dieser Anleger möglicherweise zu aggressiv wäre, seien Wandelanleihen aus Sicht der Experten eine optimale und ausgewogene Anlagelösung. Tatsächlich lasse sich rückblickend festhalten, dass diese Anlageklasse in Zeiten steigender Zinsen eine starke Performance habe vorweisen können - z. B. zwischen 1999 und 2000 oder zwischen 2002 und 2003.
Die vergleichsweise geringe Korrelation mit Zinsen sei hauptsächlich auf die Konstruktion von Wandelanleihen als Mischform aus einer Anleihekomponente und einer Aktienoption sowie auf die strukturell geringere Duration bei Auflegung und im Durchschnitt zurückzuführen. Aufgrund ihres konvexen Profils nehme die Zinssensitivität von Wandelanleihen bei Kursanstiegen faktisch ab, während ihre Aktiensensitivität steige.
Dennoch seien Wandelanleihen nicht vollständig immun gegenüber Zinsänderungsrisiken, da die jeweils zugrundeliegende Aktienexposure einiger Sektoren wie z. B. der Immobilien- oder Versorgungsbranche unter einem möglichen Anstieg leiden könnte. Wandelanleihen, die strukturell auf diese Sektoren ausgerichtet seien, würden dem Trend indirekt entsprechend ihres Deltas folgen.
Im aktuellen Marktumfeld und nach einer starken Branchenrotation Ende 2016, auf die ein Ausverkauf speziell in den genannten Segmenten gefolgt sei, sei ihr Delta jedoch stark gesunken, weshalb ein solch nachträglicher Effekt begrenzt werde.
All diese Gründe würden für Wandelanleihen als attraktive Alternative für Anleger sprechen, die Schutz vor steigenden Zinsen suchen würden, aber nicht in Aktien anlegen wollten, denn Wandelanleihen würden in Zeiten steigender Zinsen einen gewissen Schutz sowohl vor einer höheren Volatilität auf den Aktienmärkten als auch vor den Kursrisiken von Standardanleihen bieten. (17.01.2017/alc/a/a)
Insbesondere diejenigen, die einen höheren Anteil an festverzinslichen Werten halten würden, müssten sich von vornherein gegen Risiken absichern, um den Marktwert ihrer Anlagen zu schützen.
Eine mögliche Lösung bestehe darin, in Anlageklassen zu investieren, die kaum oder negativ mit Zinsen korrelieren würden. Während eine Erhöhung des Aktienanteils für die meisten dieser Anleger möglicherweise zu aggressiv wäre, seien Wandelanleihen aus Sicht der Experten eine optimale und ausgewogene Anlagelösung. Tatsächlich lasse sich rückblickend festhalten, dass diese Anlageklasse in Zeiten steigender Zinsen eine starke Performance habe vorweisen können - z. B. zwischen 1999 und 2000 oder zwischen 2002 und 2003.
Dennoch seien Wandelanleihen nicht vollständig immun gegenüber Zinsänderungsrisiken, da die jeweils zugrundeliegende Aktienexposure einiger Sektoren wie z. B. der Immobilien- oder Versorgungsbranche unter einem möglichen Anstieg leiden könnte. Wandelanleihen, die strukturell auf diese Sektoren ausgerichtet seien, würden dem Trend indirekt entsprechend ihres Deltas folgen.
Im aktuellen Marktumfeld und nach einer starken Branchenrotation Ende 2016, auf die ein Ausverkauf speziell in den genannten Segmenten gefolgt sei, sei ihr Delta jedoch stark gesunken, weshalb ein solch nachträglicher Effekt begrenzt werde.
All diese Gründe würden für Wandelanleihen als attraktive Alternative für Anleger sprechen, die Schutz vor steigenden Zinsen suchen würden, aber nicht in Aktien anlegen wollten, denn Wandelanleihen würden in Zeiten steigender Zinsen einen gewissen Schutz sowohl vor einer höheren Volatilität auf den Aktienmärkten als auch vor den Kursrisiken von Standardanleihen bieten. (17.01.2017/alc/a/a)


