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Eine Balanced-Strategie für vorsichtigere Anleger
15.10.25 15:30
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - 2023 und 2024 litten Anleger noch immer unter negativen Erträgen sowohl bei Aktien als auch bei festverzinslichen Wertpapieren aus dem Jahr 2022, so Greg Wilensky und Jeremiah Buckley, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors.
Aufgrund dieser Erfahrung und der Tatsache, dass Cash nach der Zinserhöhung durch die US-Notenbank endlich gute Renditen abgeworfen habe, hätten sich viele Anleger zurückgezogen. Da Sparkonten, Geldmarktfonds und Festgeldanlagen nach mehr als einem Jahrzehnt mit Zinsen nahe Null relativ attraktive Renditen bei minimalem Risiko geboten hätten, hätten einige Anleger kaum das Gefühl gehabt, mit ihrer risikoaversen Haltung etwas zu verpassen.
Die anhaltende Unsicherheit aufgrund von Zöllen, Inflation, geopolitischen Spannungen und Weltwirtschaftsaussichten habe viele Anleger dazu veranlasst, 2025 weiterhin auf Bargeld zu setzen oder abzuwarten, anstatt es umzuschichten.
Dies sei jedoch mit Opportunitätskosten verbunden, insbesondere da die Aktienmärkte im September neue Rekordstände erreicht hätten.
Unabhängig von der Marktentwicklung sollten Anleger zwar stets einen gewissen Betrag an liquiden Mitteln für kurzfristige Sparzwecke oder Liquiditätsbedarf bereithalten - historisch gesehen könne Cash als langfristige Anlageform jedoch der Vermögensbildung schaden.
2025 könnte für Anleger, die weiterhin auf Cash setzen würden, zu einem weiteren Déjà-vu-Erlebnis werden. Und es gebe kaum Anzeichen für eine Umkehr dieses Trends, zumal die wirtschaftliche Unsicherheit wohl noch weiter anhalten werde.
Die Erinnerung an den Ausverkauf nach dem Liberation Day im April sitze tief und trage nicht gerade zur Beruhigung der Lage bei. Diese Phase extremer Volatilität und anschließender Marktturbulenzen durch mehrfache Schockwellen dürfte viele Anleger weiterhin von der Rückkehr an die Märkte abhalten - obwohl die darauffolgende Rallye die Verluste binnen weniger Tage fast vollständig ausgeglichen habe. Tatsächlich sei der Ausverkauf im April ein Paradebeispiel dafür, wie Aktien sich nach Kurseinbrüchen oft wieder schnell erholen würden und warum es sich historisch gesehen lohne, die unvermeidlichen Schwankungen auszuhalten.
Trotz Marktvolatilität und wirtschaftlicher Unsicherheit gebe es Anlagestrategien, mit denen Anleger das Verlustrisiko mindern und gleichzeitig von Kursgewinnen profitieren könnten. Eine bekannte, bewährte Strategie sei speziell für diesen Zweck entwickelt worden: die 60/40-Strategie oder Balanced-Strategie, die in der Regel eine Mischung aus 60% Aktien und 40% hochwertigen Fixed-Income-Wertpapieren umfasse.
Die 60/40-Mischung sei seit langem Synonym für umsichtiges, risikobereinigtes Investieren. Historisch betrachtet reduziere sie das Abwärtsrisiko gegenüber reinen Aktienportfolios und schaffe Vertrauen in die Aufrechterhaltung des Marktexposures bei Volatilität. In der Vergangenheit habe dieser Mischfondsansatz den Anlegern solide Erträge mit weniger nervenaufreibender Volatilität als ein 100-prozentiges Aktienportfolio ermöglicht.
Trotz kurzfristiger Schwankungen würden Aktien ein wichtiger Bestandteil des langfristigen Vermögensaufbaus bleiben. Die Hauptaufgabe der Aktienallokation in einer Balanced-Strategie bestehe im Kapitalzuwachs. Daher sollte dieser Teil des Portfolios auch unter schwierigeren wirtschaftlichen Bedingungen auf Wachstum ausgerichtet bleiben.
Für die langfristige Performance sei die Reduzierung der Drawdown-Auswirkungen von zentraler Bedeutung - ein wichtiger Grundsatz der Balanced-Strategie. Deshalb müsse die Fixed-Income-Allokation zwei Aufgaben erfüllen: Erträge maximieren und Drawdowns in Zeiten von Turbulenzen an den Aktienmärkten begrenzen.
Die gleichzeitige Erfüllung dieser beiden Aufgaben sei komplex. Strategien, die aktive Ansätze sowohl für Aktien als auch für Fixed Income nutzen würden und das Verhältnis zwischen beiden Anlageklassen flexibel anpassen lassen würden, könnten Anleger daher besser in die Lage versetzen, auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.
Weitere Volatilität in Sicht? Eine Balanced-Strategie könne den Wiedereinstieg in die Märkte erleichtern.
In diesem Jahr seien die Märkte von Volatilität geprägt gewesen, und diese dürfte auch weiterhin anhalten. Der Reiz von Cash in unsicheren Zeiten sei zwar verständlich, doch angesichts der starken Performance von Risikoanlagen in den Jahren 2023, 2024 und 2025 (bis heute) habe die Zurückhaltung erhebliche Opportunitätskosten verursacht.
Die Experten von Janus Henderson Investors glauben, dass Balanced-Strategien dazu beitragen können, diesen Trend umzukehren: Sie bieten eine geringere Volatilität als ein reines Aktienportfolio und können Anlegern so den Wiedereinstieg in die Märkte erleichtern. Diese Strategie ziele darauf ab, in positiven Marktphasen hohe Erträge zu erzielen und gleichzeitig Verluste bei Aktienmarktkorrekturen zu begrenzen. Dies könne vorsichtigen Anlegern dabei helfen, wirtschaftlichen oder volatilitätsbedingten Unsicherheiten zu begegnen und dennoch von Marktgewinnen zu profitieren. (15.10.2025/alc/a/a)
Aufgrund dieser Erfahrung und der Tatsache, dass Cash nach der Zinserhöhung durch die US-Notenbank endlich gute Renditen abgeworfen habe, hätten sich viele Anleger zurückgezogen. Da Sparkonten, Geldmarktfonds und Festgeldanlagen nach mehr als einem Jahrzehnt mit Zinsen nahe Null relativ attraktive Renditen bei minimalem Risiko geboten hätten, hätten einige Anleger kaum das Gefühl gehabt, mit ihrer risikoaversen Haltung etwas zu verpassen.
Die anhaltende Unsicherheit aufgrund von Zöllen, Inflation, geopolitischen Spannungen und Weltwirtschaftsaussichten habe viele Anleger dazu veranlasst, 2025 weiterhin auf Bargeld zu setzen oder abzuwarten, anstatt es umzuschichten.
Dies sei jedoch mit Opportunitätskosten verbunden, insbesondere da die Aktienmärkte im September neue Rekordstände erreicht hätten.
Unabhängig von der Marktentwicklung sollten Anleger zwar stets einen gewissen Betrag an liquiden Mitteln für kurzfristige Sparzwecke oder Liquiditätsbedarf bereithalten - historisch gesehen könne Cash als langfristige Anlageform jedoch der Vermögensbildung schaden.
2025 könnte für Anleger, die weiterhin auf Cash setzen würden, zu einem weiteren Déjà-vu-Erlebnis werden. Und es gebe kaum Anzeichen für eine Umkehr dieses Trends, zumal die wirtschaftliche Unsicherheit wohl noch weiter anhalten werde.
Die Erinnerung an den Ausverkauf nach dem Liberation Day im April sitze tief und trage nicht gerade zur Beruhigung der Lage bei. Diese Phase extremer Volatilität und anschließender Marktturbulenzen durch mehrfache Schockwellen dürfte viele Anleger weiterhin von der Rückkehr an die Märkte abhalten - obwohl die darauffolgende Rallye die Verluste binnen weniger Tage fast vollständig ausgeglichen habe. Tatsächlich sei der Ausverkauf im April ein Paradebeispiel dafür, wie Aktien sich nach Kurseinbrüchen oft wieder schnell erholen würden und warum es sich historisch gesehen lohne, die unvermeidlichen Schwankungen auszuhalten.
Die 60/40-Mischung sei seit langem Synonym für umsichtiges, risikobereinigtes Investieren. Historisch betrachtet reduziere sie das Abwärtsrisiko gegenüber reinen Aktienportfolios und schaffe Vertrauen in die Aufrechterhaltung des Marktexposures bei Volatilität. In der Vergangenheit habe dieser Mischfondsansatz den Anlegern solide Erträge mit weniger nervenaufreibender Volatilität als ein 100-prozentiges Aktienportfolio ermöglicht.
Trotz kurzfristiger Schwankungen würden Aktien ein wichtiger Bestandteil des langfristigen Vermögensaufbaus bleiben. Die Hauptaufgabe der Aktienallokation in einer Balanced-Strategie bestehe im Kapitalzuwachs. Daher sollte dieser Teil des Portfolios auch unter schwierigeren wirtschaftlichen Bedingungen auf Wachstum ausgerichtet bleiben.
Für die langfristige Performance sei die Reduzierung der Drawdown-Auswirkungen von zentraler Bedeutung - ein wichtiger Grundsatz der Balanced-Strategie. Deshalb müsse die Fixed-Income-Allokation zwei Aufgaben erfüllen: Erträge maximieren und Drawdowns in Zeiten von Turbulenzen an den Aktienmärkten begrenzen.
Die gleichzeitige Erfüllung dieser beiden Aufgaben sei komplex. Strategien, die aktive Ansätze sowohl für Aktien als auch für Fixed Income nutzen würden und das Verhältnis zwischen beiden Anlageklassen flexibel anpassen lassen würden, könnten Anleger daher besser in die Lage versetzen, auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.
Weitere Volatilität in Sicht? Eine Balanced-Strategie könne den Wiedereinstieg in die Märkte erleichtern.
In diesem Jahr seien die Märkte von Volatilität geprägt gewesen, und diese dürfte auch weiterhin anhalten. Der Reiz von Cash in unsicheren Zeiten sei zwar verständlich, doch angesichts der starken Performance von Risikoanlagen in den Jahren 2023, 2024 und 2025 (bis heute) habe die Zurückhaltung erhebliche Opportunitätskosten verursacht.
Die Experten von Janus Henderson Investors glauben, dass Balanced-Strategien dazu beitragen können, diesen Trend umzukehren: Sie bieten eine geringere Volatilität als ein reines Aktienportfolio und können Anlegern so den Wiedereinstieg in die Märkte erleichtern. Diese Strategie ziele darauf ab, in positiven Marktphasen hohe Erträge zu erzielen und gleichzeitig Verluste bei Aktienmarktkorrekturen zu begrenzen. Dies könne vorsichtigen Anlegern dabei helfen, wirtschaftlichen oder volatilitätsbedingten Unsicherheiten zu begegnen und dennoch von Marktgewinnen zu profitieren. (15.10.2025/alc/a/a)


