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EZB sieht der Inflation entspannt entgegen
29.10.21 10:45
Generali Investments
Köln (www.anleihencheck.de) - Auf der gestrigen Sitzung änderte der EZB-Rat wie erwartet seinen geldpolitischen Kurs nicht, so die Experten von Generali Investments.
Laut Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments, sei die Kernaussage der EZB weiterhin, dass die höhere Inflation nur vorrübergehend sei: "Immerhin räumt die EZB ein, dass die Abschwächung der Inflation länger dauert als bisher angenommen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde ist jedoch weiterhin relativ entspannt gegenüber Inflationsrisiken."
Wie von Wolburg erwartet, vertrete die EZB die Ansicht, dass die Märkte übertrieben hätten: "Präsidentin Lagarde machte sehr deutlich, dass die Märkte mit ihrer Erwartung von Zinserhöhungen zu weit gegangen sind. Die Bedingungen für höhere Leitzinsen seien derzeit nicht erfüllt und sicherlich auch nicht in naher Zukunft".
Die Märkte hätten trotz Lagardes Äußerungen zu den Marktpreisen ihre Zinsprognosen leicht erhöht. Die Geduld der EZB in Bezug auf die Inflation stehe jedoch in deutlichem Gegensatz zu anderen Zentralbanken und sei weitaus entspannter.
Mit Blick auf die Zukunft werde die Sitzung am 16. Dezember Meinung der Experten von Generali Investments entscheidend sein. Aufgrund neuer makroökonomischer Prognosen müssten die Pandemie-Notfallankaufprogramm-Käufe (PEPP-Käufe) für Q1/2022 neu kalibriert werden. Der EZB-Rat werde sich somit über die quantitative Lockerungspolitik nach dem PEPP entscheiden müssen.
Die Experten von Generali Investments würden von weiteren 40 Milliarden Euro pro Monat ausgehen (was im Großen und Ganzen dem Konsens entspreche), würden aber das Risiko sehen, dass eine Verschlechterung des Wachstums-Inflations-Verhältnisses eine weniger gutmütige Haltung auslöse. (29.10.2021/alc/a/a)
Laut Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments, sei die Kernaussage der EZB weiterhin, dass die höhere Inflation nur vorrübergehend sei: "Immerhin räumt die EZB ein, dass die Abschwächung der Inflation länger dauert als bisher angenommen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde ist jedoch weiterhin relativ entspannt gegenüber Inflationsrisiken."
Die Märkte hätten trotz Lagardes Äußerungen zu den Marktpreisen ihre Zinsprognosen leicht erhöht. Die Geduld der EZB in Bezug auf die Inflation stehe jedoch in deutlichem Gegensatz zu anderen Zentralbanken und sei weitaus entspannter.
Mit Blick auf die Zukunft werde die Sitzung am 16. Dezember Meinung der Experten von Generali Investments entscheidend sein. Aufgrund neuer makroökonomischer Prognosen müssten die Pandemie-Notfallankaufprogramm-Käufe (PEPP-Käufe) für Q1/2022 neu kalibriert werden. Der EZB-Rat werde sich somit über die quantitative Lockerungspolitik nach dem PEPP entscheiden müssen.
Die Experten von Generali Investments würden von weiteren 40 Milliarden Euro pro Monat ausgehen (was im Großen und Ganzen dem Konsens entspreche), würden aber das Risiko sehen, dass eine Verschlechterung des Wachstums-Inflations-Verhältnisses eine weniger gutmütige Haltung auslöse. (29.10.2021/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


