Erweiterte Funktionen
EZB sendet klares Signal an die Märkte - Wirtschaftswachstum hat Priorität
07.03.25 09:15
apoBank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,5 Prozent gesenkt, so Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank.
Die EZB setze mit dieser Zinssenkung ein deutliches Signal: Die Unterstützung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone habe für die Euro-Währungshüter Priorität. Die lockere Geldpolitik werde weitergehen: Pfingsten erwarte, dass die EZB den Leitzins bis zum Jahresende auf 1,5 Prozent senken werde. Währenddessen gerate die amerikanische Notenbank unter Druck. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Importe würden die Verbraucher verunsichern und den Konsum belasten. Zugleich würden die Strafzölle drohen die Inflation wieder anzuheizen. Im schlimmsten Fall löse Trump mit seinen Strafzöllen einen Wirtschaftsabschwung aus.
Derweil sei die Trump-Hausse längst in eine Trump-Baisse umgeschlagen. Die führenden Technologie-Aktien Mag7 hätten seit Jahresbeginn mehr als eine Billion Dollar an Wert eingebüßt. Dies entspreche ca. zehn Prozent ihrer Marktkapitalisierung per Ende Dezember 2024. Im US-Markt richte Pfingsten seinen Fokus verstärkt auf Small- und Mid-Cap-Werte, die sich in diesem schwierigen makroökonomischen Umfeld robuster behaupten könnten. Er sehe auf absehbare Zeit mehr Potenzial in europäischen Aktien. (07.03.2025/alc/a/a)
Die EZB setze mit dieser Zinssenkung ein deutliches Signal: Die Unterstützung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone habe für die Euro-Währungshüter Priorität. Die lockere Geldpolitik werde weitergehen: Pfingsten erwarte, dass die EZB den Leitzins bis zum Jahresende auf 1,5 Prozent senken werde. Währenddessen gerate die amerikanische Notenbank unter Druck. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Importe würden die Verbraucher verunsichern und den Konsum belasten. Zugleich würden die Strafzölle drohen die Inflation wieder anzuheizen. Im schlimmsten Fall löse Trump mit seinen Strafzöllen einen Wirtschaftsabschwung aus.
Derweil sei die Trump-Hausse längst in eine Trump-Baisse umgeschlagen. Die führenden Technologie-Aktien Mag7 hätten seit Jahresbeginn mehr als eine Billion Dollar an Wert eingebüßt. Dies entspreche ca. zehn Prozent ihrer Marktkapitalisierung per Ende Dezember 2024. Im US-Markt richte Pfingsten seinen Fokus verstärkt auf Small- und Mid-Cap-Werte, die sich in diesem schwierigen makroökonomischen Umfeld robuster behaupten könnten. Er sehe auf absehbare Zeit mehr Potenzial in europäischen Aktien. (07.03.2025/alc/a/a)


