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EZB lässt Leitzinsen und Anleiheankaufprogramm unverändert
26.01.18 11:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat auf ihrer gestrigen Ratssitzung ihre Leitzinsen ebenso unverändert gelassen wie ihr Anleiheankaufprogramm, berichten die Analysten von Postbank Research.
Auch der geldpolitische Ausblick sei im Kern identisch geblieben. In der Pressekonferenz habe Draghi die Formulierung wiederholt, dass die Leitzinsen noch weit über den Zeitraum des Nettoerwerbs von Vermögenswerten auf ihrem aktuellen Niveau bleiben würden. Zudem habe sich die EZB explizit die Option offen gehalten, ihr Anleiheankaufprogramm nicht nur zu verlängern, sondern, falls erforderlich, hinsichtlich des Volumens wieder auszuweiten. Bezüglich dieser Formulierung sei noch am ehesten mit einer Änderung des Wordings gerechnet worden. Die Analysten von Postbank Research gehen davon aus, dass die EZB diese Option auf der kommenden Sitzung im März aus ihrem Statement streicht. Sie würde damit den Ausstieg aus dem Anleiheankaufprogramm ein weiteres Stück vorbereiten und sollte dieses im späteren Verlauf dieses Jahres vollständig beenden.
Etwas positiver als zuvor habe sich die EZB zur Konjunkturentwicklung geäußert - kein Wunder angesichts der jüngsten Konjunkturdaten. Risiken sehe sie diesbezüglich vor allem seitens globaler Faktoren, worunter explizit auch die Bewegungen an den Devisenmärkten genannt worden seien. Gleichwohl sei der Rat noch etwas zuversichtlicher als zuvor, dass sich die Inflation infolge des Aufschwungs der Zielgröße von knapp unter 2% perspektivisch annähern werde. Die EZB bewege sich also, aber weiterhin sehr langsam. (26.01.2018/alc/a/a)
Auch der geldpolitische Ausblick sei im Kern identisch geblieben. In der Pressekonferenz habe Draghi die Formulierung wiederholt, dass die Leitzinsen noch weit über den Zeitraum des Nettoerwerbs von Vermögenswerten auf ihrem aktuellen Niveau bleiben würden. Zudem habe sich die EZB explizit die Option offen gehalten, ihr Anleiheankaufprogramm nicht nur zu verlängern, sondern, falls erforderlich, hinsichtlich des Volumens wieder auszuweiten. Bezüglich dieser Formulierung sei noch am ehesten mit einer Änderung des Wordings gerechnet worden. Die Analysten von Postbank Research gehen davon aus, dass die EZB diese Option auf der kommenden Sitzung im März aus ihrem Statement streicht. Sie würde damit den Ausstieg aus dem Anleiheankaufprogramm ein weiteres Stück vorbereiten und sollte dieses im späteren Verlauf dieses Jahres vollständig beenden.
Etwas positiver als zuvor habe sich die EZB zur Konjunkturentwicklung geäußert - kein Wunder angesichts der jüngsten Konjunkturdaten. Risiken sehe sie diesbezüglich vor allem seitens globaler Faktoren, worunter explizit auch die Bewegungen an den Devisenmärkten genannt worden seien. Gleichwohl sei der Rat noch etwas zuversichtlicher als zuvor, dass sich die Inflation infolge des Aufschwungs der Zielgröße von knapp unter 2% perspektivisch annähern werde. Die EZB bewege sich also, aber weiterhin sehr langsam. (26.01.2018/alc/a/a)
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