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EZB kann Deflation nur gemeinsam mit der Politik bekämpfen
07.01.15 16:43
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Lucy OCarroll, Chefvolkswirtin Investment Solutions bei Aberdeen Asset Management, misst der Politik eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung der Deflation bei, berichten die Experten von Aberdeen Asset Management.
Misstrauische Geister, innerhalb wie außerhalb der Eurozone, würden derzeit bezweifeln, dass es dem EZB-Präsidenten und der politischen Elite gelingen werde, die Region vor einer anhaltenden Deflation zu bewahren. Dies scheine nur möglich, wenn auch die Politik der Eurozone gemeinschaftlich aufstehe und handele. Nur dann könnte die Region einer Deflationsfalle entgehen und wieder in ein Stadium überzeugenderen Wachstums eintreten.
Auch Mario Draghi scheine realisiert zu haben, dass die Bemühungen der EZB allein die Probleme des Kontinents nicht lösen würden. Deshalb dränge er darüber hinaus auf Strukturreformen - die auch harte Entscheidungen im Bereich der Sozialsysteme und der Liberalisierung der Arbeitsmärkte beinhalten würden - sowie auf eine wachstumsfreundliche Fiskalpolitik.
Doch selbst wenn diese sensiblen politischen Fragen angegangen würden, sei dies immer noch keine Garantie dafür, dass die Wirtschaft der Region wieder überzeugen und eine Deflationsfalle vermieden werden könne. Ein wichtiger Faktor werde auch die Stärke des Wachstums in der übrigen Welt sein. Während Großbritannien und die USA auf dem richtigen Weg zu sein scheinen, stehen andere Wirtschaftsräume mit wirtschaftlichen und sonstigen Verbindungen zur Eurozone (wie etwa Russland) am Rande der Rezession, so die Experten von Aberdeen Asset Management. (07.01.2015/alc/a/a)
Misstrauische Geister, innerhalb wie außerhalb der Eurozone, würden derzeit bezweifeln, dass es dem EZB-Präsidenten und der politischen Elite gelingen werde, die Region vor einer anhaltenden Deflation zu bewahren. Dies scheine nur möglich, wenn auch die Politik der Eurozone gemeinschaftlich aufstehe und handele. Nur dann könnte die Region einer Deflationsfalle entgehen und wieder in ein Stadium überzeugenderen Wachstums eintreten.
Auch Mario Draghi scheine realisiert zu haben, dass die Bemühungen der EZB allein die Probleme des Kontinents nicht lösen würden. Deshalb dränge er darüber hinaus auf Strukturreformen - die auch harte Entscheidungen im Bereich der Sozialsysteme und der Liberalisierung der Arbeitsmärkte beinhalten würden - sowie auf eine wachstumsfreundliche Fiskalpolitik.
Doch selbst wenn diese sensiblen politischen Fragen angegangen würden, sei dies immer noch keine Garantie dafür, dass die Wirtschaft der Region wieder überzeugen und eine Deflationsfalle vermieden werden könne. Ein wichtiger Faktor werde auch die Stärke des Wachstums in der übrigen Welt sein. Während Großbritannien und die USA auf dem richtigen Weg zu sein scheinen, stehen andere Wirtschaftsräume mit wirtschaftlichen und sonstigen Verbindungen zur Eurozone (wie etwa Russland) am Rande der Rezession, so die Experten von Aberdeen Asset Management. (07.01.2015/alc/a/a)


