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EZB erhöht Leitzins um 50 Basispunkte
21.07.22 14:46
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins in der Eurozone um 50 Basispunkte angehoben, so Thomas Bergmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Es sei die erste Zinserhöhung seit 2011. Eine Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte habe zunächst als ausgemachte Sache gegolten, doch wegen der hohen Inflation hätten zuletzt einige Experten einen Anstieg um einen halben Prozentpunkt für möglich gehalten.
Der EZB-Rat folge damit nicht ganz dem im Juni angekündigten Pfad, den Leitzins in einem ersten Schritt von null Prozent auf 0,25 Prozent zu erhöhen und den Negativzins für geparkte Gelder von Geschäftsbanken bei der EZB von minus 0,5 Prozent auf minus 0,25 Prozent zu halbieren. Es seien jetzt 50 Basispunkte geworden.
Kritiker würden der EZB vorwerfen, die Zinswende zu spät einzuleiten. Die Teuerung im Euroraum ziehe seit Monaten auf Rekordniveau an. Der Druck auf die Währungshüter sei daher groß, nun die Zinsen deutlicher anzuheben.
"Wenn sich die Inflationsaussichten nicht verbessern, werden wir über ausreichende Informationen verfügen, um schneller zu handeln", habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde Ende Juni gesagt. Der Prozess der Normalisierung der Geldpolitik werde "entschlossen und nachhaltig fortgesetzt werden". Für ihre Sitzung am 8. September habe die EZB bereits einen weiteren Zinsschritt in Aussicht gestellt.
Der DAX reagiere zunächst einmal sehr positiv auf die EZB-Entscheidung. Vor allem Banken und Versicherer dürften von dem Zinsschritt profitieren. (21.07.2022/alc/a/a)
Es sei die erste Zinserhöhung seit 2011. Eine Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte habe zunächst als ausgemachte Sache gegolten, doch wegen der hohen Inflation hätten zuletzt einige Experten einen Anstieg um einen halben Prozentpunkt für möglich gehalten.
Kritiker würden der EZB vorwerfen, die Zinswende zu spät einzuleiten. Die Teuerung im Euroraum ziehe seit Monaten auf Rekordniveau an. Der Druck auf die Währungshüter sei daher groß, nun die Zinsen deutlicher anzuheben.
"Wenn sich die Inflationsaussichten nicht verbessern, werden wir über ausreichende Informationen verfügen, um schneller zu handeln", habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde Ende Juni gesagt. Der Prozess der Normalisierung der Geldpolitik werde "entschlossen und nachhaltig fortgesetzt werden". Für ihre Sitzung am 8. September habe die EZB bereits einen weiteren Zinsschritt in Aussicht gestellt.
Der DAX reagiere zunächst einmal sehr positiv auf die EZB-Entscheidung. Vor allem Banken und Versicherer dürften von dem Zinsschritt profitieren. (21.07.2022/alc/a/a)
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