Erweiterte Funktionen
EZB dürfte graduelle Normalisierung ihrer Geldpolitik fortsetzen
14.01.25 09:33
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung im Dezember signalisierte die EZB ungewohnt deutlich die Absicht weiterer Leitzinssenkungen, indem sie nicht mehr von der Notwendigkeit einer restriktiven Geldpolitik sprach, so die Analysten der DekaBank.
Anschließend hätten Marktteilnehmer ihre Erwartungen über Ausmaß und Tempo der bevorstehenden Lockerung jedoch wieder etwas zurückgeschraubt, da konjunkturelle Abwärtsrisiken in ihren Augen abgenommen hätten und auch die Fed ein langsameres Vorgehen angekündigt habe.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die EZB die graduelle Normalisierung ihrer Geldpolitik mit Zinsschritten von jeweils 25 Basispunkten bei den Sitzungen im Januar und März fortsetzen werde. Bei einer nur noch langsamen Konvergenz zum Inflationsziel dürfte sie danach das Tempo der Anpassungen verringern und erst im September mit einem Einlagensatz von 2,0% ein in etwa neutrales Niveau erreichen. (Ausgabe vom 13.01.2025) (14.01.2025/alc/a/a)
Anschließend hätten Marktteilnehmer ihre Erwartungen über Ausmaß und Tempo der bevorstehenden Lockerung jedoch wieder etwas zurückgeschraubt, da konjunkturelle Abwärtsrisiken in ihren Augen abgenommen hätten und auch die Fed ein langsameres Vorgehen angekündigt habe.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die EZB die graduelle Normalisierung ihrer Geldpolitik mit Zinsschritten von jeweils 25 Basispunkten bei den Sitzungen im Januar und März fortsetzen werde. Bei einer nur noch langsamen Konvergenz zum Inflationsziel dürfte sie danach das Tempo der Anpassungen verringern und erst im September mit einem Einlagensatz von 2,0% ein in etwa neutrales Niveau erreichen. (Ausgabe vom 13.01.2025) (14.01.2025/alc/a/a)


