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EZB belässt Leitzins auf Rekordtief
10.03.17 11:45
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Am Donnerstag kämpfte der DAX erneut mit der 12.000er-Marke, so die Börse Stuttgart.
Viele Marktteilnehmer hätten sich abwartend aufgrund eines fallenden Ölpreises sowie der anstehenden EZB-Ratssitzung verhalten.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent habe am Mittag 52,027 Dollar gekostet. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sei auf 49,10 Dollar gefallen. Bereits am Mittwoch sei es nach rekordhohen US-Lagerbeständen kräftig nach unten gegangen. Die US-Rohölproduktion sei in der Vorwoche, laut am Mittwoch veröffentlichter Daten des US-Energieministeriums, auf knapp 9,1 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Das sei das höchste Niveau seit über einem Jahr, so die Analysten der Commerzbank. Laut aktueller Schätzung der US-Energiebehörde dürfte diese weiter steigen und Ende 2018 die Marke von 10 Millionen Barrel pro Tag erreichen.
Auch wenn Politik und Wirtschaft in Deutschland die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der steigenden Inflation zu einem Kurswechsel aufgefordert hätten, würden Europas Währungshüter ihren Kurs beibehalten. Die EZB habe erwartungsgemäß ihre Leitzinsen nicht angetastet. Der Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibe bei 0,0 Prozent, hätten die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt mitgeteilt. Auf diesem Rekordtief liege er bereits seit März 2016.
Auch die Strafzinsen für Banken, wenn diese über Nacht überschüssige Liquidität bei der EZB parken würden, seien nicht angetastet worden. Der sogenannte Einlagensatz bleibe bei minus 0,4 Prozent. Zudem sollten die Anleihenkäufe bis mindestens Ende 2017 fortgesetzt werden. Dabei werde ab April das monatliche Volumen von derzeit 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden sinken. Die EZB sei aber bereit, die Transaktionen hinsichtlich Umfang und/oder Dauer auszuweiten, sollten sich die Aussichten eintrüben. (10.03.2017/alc/a/a)
Viele Marktteilnehmer hätten sich abwartend aufgrund eines fallenden Ölpreises sowie der anstehenden EZB-Ratssitzung verhalten.
Auch wenn Politik und Wirtschaft in Deutschland die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der steigenden Inflation zu einem Kurswechsel aufgefordert hätten, würden Europas Währungshüter ihren Kurs beibehalten. Die EZB habe erwartungsgemäß ihre Leitzinsen nicht angetastet. Der Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibe bei 0,0 Prozent, hätten die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt mitgeteilt. Auf diesem Rekordtief liege er bereits seit März 2016.
Auch die Strafzinsen für Banken, wenn diese über Nacht überschüssige Liquidität bei der EZB parken würden, seien nicht angetastet worden. Der sogenannte Einlagensatz bleibe bei minus 0,4 Prozent. Zudem sollten die Anleihenkäufe bis mindestens Ende 2017 fortgesetzt werden. Dabei werde ab April das monatliche Volumen von derzeit 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden sinken. Die EZB sei aber bereit, die Transaktionen hinsichtlich Umfang und/oder Dauer auszuweiten, sollten sich die Aussichten eintrüben. (10.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||
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