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EZB: Zwei Leitzinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024 erwartet
08.12.23 09:40
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die EURIBOR-Kurve ist Ende November invertiert, worin sich die Erwartung widerspiegelt, dass die EZB spätestens im April mit der Senkung der Leitzinsen beginnen wird, so die Analysten der DekaBank.
Ausschlaggebend hierfür sei der Rückgang der Inflation gewesen, der sich auch im November unerwartet schnell fortgesetzt habe. Dennoch dürften viele Mitglieder des EZB-Rats noch nicht überzeugt sein, dass die Teuerung dauerhaft auf 2% nachlassen werde. Die Analysten würden mit der ersten Leitzinssenkung daher erst im September rechnen, gefolgt von weiteren Zinsschritten im Quartalsrhythmus.
Der Rückgang der Überschussreserven im Bankensystem sollte in nächster Zeit noch keine Auswirkungen auf die EURSTR- und EURIBOR-Sätze haben, sodass sich diese weiterhin am Einlagensatz orientieren würden. Zuletzt hätten sich die Forderungen aus dem EZB-Rat gemehrt, über einen Abbau der Wertpapierbestände auch des PEPP zu diskutieren. Eine Entscheidung hierüber sowie über eine potenzielle Anhebung des Mindestreservesatzes würden die Analysten jedoch erst im kommenden Jahr erwarten, nach der Überprüfung des operativen Rahmens der Geldpolitik.
Die Analysten würden zwei Leitzinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024 prognostizieren. (Ausgabe vom 07.12.2023) (08.12.2023/alc/a/a)
Ausschlaggebend hierfür sei der Rückgang der Inflation gewesen, der sich auch im November unerwartet schnell fortgesetzt habe. Dennoch dürften viele Mitglieder des EZB-Rats noch nicht überzeugt sein, dass die Teuerung dauerhaft auf 2% nachlassen werde. Die Analysten würden mit der ersten Leitzinssenkung daher erst im September rechnen, gefolgt von weiteren Zinsschritten im Quartalsrhythmus.
Der Rückgang der Überschussreserven im Bankensystem sollte in nächster Zeit noch keine Auswirkungen auf die EURSTR- und EURIBOR-Sätze haben, sodass sich diese weiterhin am Einlagensatz orientieren würden. Zuletzt hätten sich die Forderungen aus dem EZB-Rat gemehrt, über einen Abbau der Wertpapierbestände auch des PEPP zu diskutieren. Eine Entscheidung hierüber sowie über eine potenzielle Anhebung des Mindestreservesatzes würden die Analysten jedoch erst im kommenden Jahr erwarten, nach der Überprüfung des operativen Rahmens der Geldpolitik.
Die Analysten würden zwei Leitzinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024 prognostizieren. (Ausgabe vom 07.12.2023) (08.12.2023/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


