Erweiterte Funktionen
EZB: Zinssenkungszyklus scheint noch intakt zu sein
03.03.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die neue Woche startet mit der Veröffentlichung der Verbraucherpreise in der Eurozone und den Einkaufsmanagerindices im Verarbeitenden Gewerbe, so die Analysten der Helaba.
Da es zu diesen bereits Vorabschätzungen in Deutschland, Frankreich und der Eurozone gebe, richte sich der Fokus auf die Zahlen in Italien und Spanien sowie auf den ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA. Im Januar habe sich der Index deutlich gefestigt und sei erstmals seit Oktober 2022 in den Expansionsbereich vorgedrungen. Verunsicherung im Zusammenhang mit den von US-Präsident Trump hervorgerufenen Handelskonflikten scheine es nicht zu geben, denn die Vorgaben vonseiten der regionalen FED-Umfragen würden per saldo darauf hoffen lassen, dass sich der Index oberhalb des Expansionsbereichs halten könne. Der Index des Dienstleistungssektors (Veröffentlichung am Mittwoch) liege schon seit Monaten im Wachstumsbereich, habe sich zu Anfang des Jahres aber etwas abgeschwächt. Im Februar werde mit einer kleinen Verbesserung gerechnet und so bleibe die US-Wirtschaft auf Wachstumskurs. Daher gebe es für die US-Notenbank keinen Grund, von der abwartenden Haltung abzurücken. Dafür spreche auch der stabile Arbeitsmarkt. Den offiziellen Bericht gebe es am Freitag, eine wichtige Indikation liefere der ADP-Beschäftigungsreport am Mittwoch.
Während die US-Notenbank die Geldpolitik vorerst nicht verändern wolle, scheine der Zinssenkungszyklus der Europäischen Zentralbank noch intakt zu sein. Am Donnerstag stehe die Entscheidung an und Die Helaba halte eine Reduzierung um 25 Bp. für wahrscheinlich. Entscheidend werde sein, welche Signale von der EZB ausgesendet und wie sich die neuen Wachstums- und Inflationsprognosen verändern würden. Werde das Zinsniveau bei einer erneuten Senkung noch als restriktiv bezeichnet oder als neutral? Die Tür für weitere Schritte dürfte geöffnet bleiben, eine Vorfestlegung gebe es aber nicht. Die EZB entscheide von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage. (03.03.2025/alc/a/a)
Da es zu diesen bereits Vorabschätzungen in Deutschland, Frankreich und der Eurozone gebe, richte sich der Fokus auf die Zahlen in Italien und Spanien sowie auf den ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA. Im Januar habe sich der Index deutlich gefestigt und sei erstmals seit Oktober 2022 in den Expansionsbereich vorgedrungen. Verunsicherung im Zusammenhang mit den von US-Präsident Trump hervorgerufenen Handelskonflikten scheine es nicht zu geben, denn die Vorgaben vonseiten der regionalen FED-Umfragen würden per saldo darauf hoffen lassen, dass sich der Index oberhalb des Expansionsbereichs halten könne. Der Index des Dienstleistungssektors (Veröffentlichung am Mittwoch) liege schon seit Monaten im Wachstumsbereich, habe sich zu Anfang des Jahres aber etwas abgeschwächt. Im Februar werde mit einer kleinen Verbesserung gerechnet und so bleibe die US-Wirtschaft auf Wachstumskurs. Daher gebe es für die US-Notenbank keinen Grund, von der abwartenden Haltung abzurücken. Dafür spreche auch der stabile Arbeitsmarkt. Den offiziellen Bericht gebe es am Freitag, eine wichtige Indikation liefere der ADP-Beschäftigungsreport am Mittwoch.
Während die US-Notenbank die Geldpolitik vorerst nicht verändern wolle, scheine der Zinssenkungszyklus der Europäischen Zentralbank noch intakt zu sein. Am Donnerstag stehe die Entscheidung an und Die Helaba halte eine Reduzierung um 25 Bp. für wahrscheinlich. Entscheidend werde sein, welche Signale von der EZB ausgesendet und wie sich die neuen Wachstums- und Inflationsprognosen verändern würden. Werde das Zinsniveau bei einer erneuten Senkung noch als restriktiv bezeichnet oder als neutral? Die Tür für weitere Schritte dürfte geöffnet bleiben, eine Vorfestlegung gebe es aber nicht. Die EZB entscheide von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage. (03.03.2025/alc/a/a)


