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EZB: Wirtschaftlicher Ausblick im Kern unverändert gelassen
12.04.19 16:55
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Auf ihrer letzten Sitzung hat die EZB ihren wirtschaftlichen Ausblick im Kern unverändert gelassen und entsprechend an ihrer Projektion des zukünftigen Leitzinspfades festgehalten, so die Analysten der National-Bank AG.
Mit Blick auf die Konditionen der langfristigen Refinanzierungsgeschäfte und weitere flankierenden Maßnahmen zum Schutz des Bankensystems bei einer Verlängerung des negativen Einlagensatzes sei nichts beschlossen worden. Naturgemäß werde die EZB weitere diesbezügliche Schritte gründlich prüfen und einer eingehenden Analyse unterziehen.
Darüber hinaus habe EZB-Chef Draghi auf die grundsätzliche Bereitschaft der Notenbank verwiesen, alle Register zu ziehen bzw. alle Möglichkeiten der Geldpolitik zur Stabilisierung auch einzusetzen. Nach wie vor sei das Hauptproblem der EZB, dass das Wachstum nicht stark genug sei, um die Inflation auf das angestrebte Ziel zu bringen. Auf Jahressicht sei nach Dafürhalten der Analysten ein Zins um 0,4 Prozentpunkte für die zehnjährigen Bundesanleihen zu erwarten, damit lägen die Analysten mit ihrer Einschätzung unter dem Konsensus von rund 0,5% auf Jahressicht.
Die Corporate Spreads seien zuletzt weiter gesunken und hätten - gemessen am 5-jährigen Markit-iTraxx-Europe - zuletzt bei rund 57 Basispunkten notiert. Die Analysten würden weiterhin davon ausgehen, dass das Umfeld stützend bleibe: Die wirtschaftliche Dynamik werde wie oben ausgeführt weiter zunehmen, während die Geldpolitik derzeit zu fast jeder Stützungsmaßnahme bereit scheine. Vor diesem Hintergrund dürfte der Markt nunmehr die Marke von 40 Basispunkten Spread anvisieren. (12.04.2019/alc/a/a)
Mit Blick auf die Konditionen der langfristigen Refinanzierungsgeschäfte und weitere flankierenden Maßnahmen zum Schutz des Bankensystems bei einer Verlängerung des negativen Einlagensatzes sei nichts beschlossen worden. Naturgemäß werde die EZB weitere diesbezügliche Schritte gründlich prüfen und einer eingehenden Analyse unterziehen.
Darüber hinaus habe EZB-Chef Draghi auf die grundsätzliche Bereitschaft der Notenbank verwiesen, alle Register zu ziehen bzw. alle Möglichkeiten der Geldpolitik zur Stabilisierung auch einzusetzen. Nach wie vor sei das Hauptproblem der EZB, dass das Wachstum nicht stark genug sei, um die Inflation auf das angestrebte Ziel zu bringen. Auf Jahressicht sei nach Dafürhalten der Analysten ein Zins um 0,4 Prozentpunkte für die zehnjährigen Bundesanleihen zu erwarten, damit lägen die Analysten mit ihrer Einschätzung unter dem Konsensus von rund 0,5% auf Jahressicht.
Die Corporate Spreads seien zuletzt weiter gesunken und hätten - gemessen am 5-jährigen Markit-iTraxx-Europe - zuletzt bei rund 57 Basispunkten notiert. Die Analysten würden weiterhin davon ausgehen, dass das Umfeld stützend bleibe: Die wirtschaftliche Dynamik werde wie oben ausgeführt weiter zunehmen, während die Geldpolitik derzeit zu fast jeder Stützungsmaßnahme bereit scheine. Vor diesem Hintergrund dürfte der Markt nunmehr die Marke von 40 Basispunkten Spread anvisieren. (12.04.2019/alc/a/a)


