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EZB: Reduzierung der Leitzinsen um 25 Bp wahrscheinlich
06.03.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Volatilität an den Finanzmärkten ist angesichts der US-Zollpolitik, der geopolitischen Herausforderungen sowie der Forderungen nach immer höheren Staatsausgaben in Europa enorm, so die Analysten der Helaba.
In dieser Phase der Verunsicherung entscheide heute die Europäische Zentralbank über das weitere Vorgehen in der Geldpolitik. Helaba halte eine Reduzierung der Leitzinsen um 25 Basispunkte für wahrscheinlich und auch am Geldmarkt sei ein solcher Schritt vollständig eskomptiert. Wichtig seien die Äußerungen von Lagarde und das der Zinsentscheidung begleitende Statement sowie die neuen Wachstums- und Inflationsprojektionen. Welche Signale sende die EZB aus? Entscheidend in diesem Zusammenhang werde sein, ob die EZB das Leitzinsniveau bei einer erneuten Senkung noch als restriktiv oder als neutral ansehe. Sollte die Geldpolitik als neutral bezeichnet werden, was heiße, dass die Konjunktur in der Eurozone weder unterstützt noch belastet werde, könnte vonseiten der Notenbank die Notwendigkeit weiterer Senkungen als nicht mehr so groß angesehen werden. Dennoch dürfte die Tür für weitere Zinssenkungen geöffnet bleiben, konkrete Signale mit Blick auf die Ratssitzung im April werde es vermutlich aber nicht geben. Die EZB entscheide von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage.
Das datenseitige Interesse richte sich heute auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Diese seien in der Vorwoche überraschend deutlich um knapp 20 Tsd. auf 242 Tsd. gestiegen. Die neuen Zahlen würden zeigen, ob dies ein neuer Trend sei oder nur eine vorübergehende Entwicklung. Bislang würden die Erstanträge nur eine allmähliche Abschwächung des Beschäftigungsaufbaus erkennen lassen. Derweil habe der gestern veröffentlichte ADP-Beschäftigungsreport mit einem Anstieg von 77 Tsd. auf einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt hingewiesen. Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt im Februar stünden morgen zur Veröffentlichung an. (06.03.2025/alc/a/a)
In dieser Phase der Verunsicherung entscheide heute die Europäische Zentralbank über das weitere Vorgehen in der Geldpolitik. Helaba halte eine Reduzierung der Leitzinsen um 25 Basispunkte für wahrscheinlich und auch am Geldmarkt sei ein solcher Schritt vollständig eskomptiert. Wichtig seien die Äußerungen von Lagarde und das der Zinsentscheidung begleitende Statement sowie die neuen Wachstums- und Inflationsprojektionen. Welche Signale sende die EZB aus? Entscheidend in diesem Zusammenhang werde sein, ob die EZB das Leitzinsniveau bei einer erneuten Senkung noch als restriktiv oder als neutral ansehe. Sollte die Geldpolitik als neutral bezeichnet werden, was heiße, dass die Konjunktur in der Eurozone weder unterstützt noch belastet werde, könnte vonseiten der Notenbank die Notwendigkeit weiterer Senkungen als nicht mehr so groß angesehen werden. Dennoch dürfte die Tür für weitere Zinssenkungen geöffnet bleiben, konkrete Signale mit Blick auf die Ratssitzung im April werde es vermutlich aber nicht geben. Die EZB entscheide von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage.
Das datenseitige Interesse richte sich heute auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Diese seien in der Vorwoche überraschend deutlich um knapp 20 Tsd. auf 242 Tsd. gestiegen. Die neuen Zahlen würden zeigen, ob dies ein neuer Trend sei oder nur eine vorübergehende Entwicklung. Bislang würden die Erstanträge nur eine allmähliche Abschwächung des Beschäftigungsaufbaus erkennen lassen. Derweil habe der gestern veröffentlichte ADP-Beschäftigungsreport mit einem Anstieg von 77 Tsd. auf einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt hingewiesen. Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt im Februar stünden morgen zur Veröffentlichung an. (06.03.2025/alc/a/a)
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