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EZB-Ratssitzung im Fokus
14.04.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die neue Woche startet zumindest datenseitig ruhig, so die Analysten der Helaba.
Ob dies für das Thema Handelspolitik auch gelten werde, sei offen. Im Datenkalender würden sich erst morgen interessante Einträge finden. Mit dem ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen stehe hierzulande ein vielbeachtetes Stimmungsbarometer zur Veröffentlichung an. Die Umstände der Erhebung könnten kaum ungünstiger gewesen sein, denn die aggressive Zollpolitik der USA und die Gegenreaktionen vor allem in China hätten die Weltbörsen in Aufruhr gebracht und auch den US-Dollar und die US-Treasuries belastet. Die konjunkturellen Perspektiven hätten sich getrübt und so sei mit einem Einbruch des ZEW-Erwartungssaldos zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund werde die EZB-Ratssitzung in dieser Woche große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zur Mitte der Vorwoche, als sich die Marktturbulenzen fortfesetzt hätten, sei eine Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte in dieser Woche vollständig eskomptiert worden. Inzwischen habe sich die Zinssenkungserwartung wieder etwas reduziert, sie liege mit einem Wert von rund 95% aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Einige EZB-Vertreter hätten sich in letzter Zeit dahingehend geäußert, dass die US-Zollpolitik die Argumente für eine Zinssenkung gestärkt hätte. Von den Falken habe sich nur P. Holzmann zu Wort gemeldet, der keinen Grund für eine Senkung aufgrund der US-Zölle sehe. Bisher habe die EZB betont, datenabhängig zu agieren. Die jüngsten Rückgänge bei der Inflation würden Raum zum Agieren bieten und wie die Großzahl der Akteure rechne auch die Helaba mit einer Senkung der EZB-Leitzinsen an diesem Donnerstag.
In den USA richte sich der Blick heute auf die erste Industrieumfrage des laufenden Monats. Könne sich der Empire-State-Index nach dem Absturz im März erholen? Möglich erscheine dies aufgrund des tiefen Niveaus, eine Rückkehr in den positiven Bereich sei nach Meinung der Helaba aber nicht zu erwarten. (14.04.2025/alc/a/a)
Ob dies für das Thema Handelspolitik auch gelten werde, sei offen. Im Datenkalender würden sich erst morgen interessante Einträge finden. Mit dem ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen stehe hierzulande ein vielbeachtetes Stimmungsbarometer zur Veröffentlichung an. Die Umstände der Erhebung könnten kaum ungünstiger gewesen sein, denn die aggressive Zollpolitik der USA und die Gegenreaktionen vor allem in China hätten die Weltbörsen in Aufruhr gebracht und auch den US-Dollar und die US-Treasuries belastet. Die konjunkturellen Perspektiven hätten sich getrübt und so sei mit einem Einbruch des ZEW-Erwartungssaldos zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund werde die EZB-Ratssitzung in dieser Woche große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zur Mitte der Vorwoche, als sich die Marktturbulenzen fortfesetzt hätten, sei eine Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte in dieser Woche vollständig eskomptiert worden. Inzwischen habe sich die Zinssenkungserwartung wieder etwas reduziert, sie liege mit einem Wert von rund 95% aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Einige EZB-Vertreter hätten sich in letzter Zeit dahingehend geäußert, dass die US-Zollpolitik die Argumente für eine Zinssenkung gestärkt hätte. Von den Falken habe sich nur P. Holzmann zu Wort gemeldet, der keinen Grund für eine Senkung aufgrund der US-Zölle sehe. Bisher habe die EZB betont, datenabhängig zu agieren. Die jüngsten Rückgänge bei der Inflation würden Raum zum Agieren bieten und wie die Großzahl der Akteure rechne auch die Helaba mit einer Senkung der EZB-Leitzinsen an diesem Donnerstag.
In den USA richte sich der Blick heute auf die erste Industrieumfrage des laufenden Monats. Könne sich der Empire-State-Index nach dem Absturz im März erholen? Möglich erscheine dies aufgrund des tiefen Niveaus, eine Rückkehr in den positiven Bereich sei nach Meinung der Helaba aber nicht zu erwarten. (14.04.2025/alc/a/a)


