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EZB-Ratssitzung: Aussagen der Pressekonferenz im Fokus
15.01.21 10:51
Aberdeen Standard Investment
London (www.anleihencheck.de) - Paul Diggle, Senior Economist bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die Erwartungen an die EZB-Ratssitzung kommende Woche.
Die Experten von Aberdeen Standard Investments würden nicht erwarten, dass die EZB nächste Woche irgendwelche politischen Entscheidungen verkünden werde, da die jüngste Ausweitung der QE-Programme erst vor sechs Wochen stattgefunden habe. Stattdessen würden die Experten erwarten, dass auf der Pressekonferenz die wirtschaftlichen Auswirkungen der erneuten Lockdowns in ganz Europa, die Einführung der Impfstoffe und der Brexit-Deal im Fokus stehen dürften. Zudem werde sich der EZB-Rat vermutlich dazu positionieren, wie der europäische Marktausblick durch zusätzliche fiskalische Anreize in den USA beeinflusst werden könnte. Die Investoren würden hören wollen, wie die EZB vorgehen werde, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern würden, und sie würden nervös werden, wenn die EZB über einen möglichen Entzug der Unterstützung sprechen sollte.
Die Wirtschaft der Eurozone steuere auf eine Double-Dip-Rezession zu und auf längere Sicht werde die Inflation sehr gedämpft bleiben. Man sollte daher nicht völlig ausschließen, dass die EZB die Geldpolitik weiter lockere. Die erste Verteidigungslinie der EZB wäre es, das Tempo der QE-Käufe zu erhöhen und dann das Programm auszuweiten sowie die Menge an billigen Bankkrediten, die sie anbiete, zu erhöhen. Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass dies bereits in der nächsten Woche geschehe. (15.01.2021/alc/a/a)
Die Experten von Aberdeen Standard Investments würden nicht erwarten, dass die EZB nächste Woche irgendwelche politischen Entscheidungen verkünden werde, da die jüngste Ausweitung der QE-Programme erst vor sechs Wochen stattgefunden habe. Stattdessen würden die Experten erwarten, dass auf der Pressekonferenz die wirtschaftlichen Auswirkungen der erneuten Lockdowns in ganz Europa, die Einführung der Impfstoffe und der Brexit-Deal im Fokus stehen dürften. Zudem werde sich der EZB-Rat vermutlich dazu positionieren, wie der europäische Marktausblick durch zusätzliche fiskalische Anreize in den USA beeinflusst werden könnte. Die Investoren würden hören wollen, wie die EZB vorgehen werde, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern würden, und sie würden nervös werden, wenn die EZB über einen möglichen Entzug der Unterstützung sprechen sollte.
Die Wirtschaft der Eurozone steuere auf eine Double-Dip-Rezession zu und auf längere Sicht werde die Inflation sehr gedämpft bleiben. Man sollte daher nicht völlig ausschließen, dass die EZB die Geldpolitik weiter lockere. Die erste Verteidigungslinie der EZB wäre es, das Tempo der QE-Käufe zu erhöhen und dann das Programm auszuweiten sowie die Menge an billigen Bankkrediten, die sie anbiete, zu erhöhen. Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass dies bereits in der nächsten Woche geschehe. (15.01.2021/alc/a/a)


