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EZB-Obere uneins über korrekte Inflations-Interpretation
24.01.22 09:45
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Unbeeindruckt von den immer weiter steigenden Inflationszahlen bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihrem lockeren Geldkurs bislang weiterhin treu, so die Experten von "FONDS professionell".
Wie EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer wieder betone, sei es noch zu früh, dem Beispiel der US-Notenbank FED zu folgen und eine Zinswende einzuleiten. Immerhin sei die wirtschaftliche Erholung in den USA dem europäischen Konjunkturverlauf einige Quartale voraus. Allerdings stünden nicht alle Euro-Währungshüter hinter dieser Deutung, wie aus einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hervorgehe.
Schon in der Dezember-Sitzung des EZB-Rats solle es Meinungsverschiedenheiten gegeben haben. Aus dem Protokoll der Sitzung gehe lauf FAZ hervor, dass mehrere Ratsmitglieder mit der aktuellen Vorgehensweise unglücklich seien - darunter auch solche, die normalerweise für eine lockere Geldpolitik plädieren würden. "Angesichts der Tatsache, dass nicht nur die Falken, sondern auch eine Reihe von Tauben in den letzten Wochen ihre Bereitschaft zu einem möglichen Kurswechsel signalisiert hatten, ist es für uns nicht allzu überraschend, dass es bereits auf der Dezember-Sitzung unterschiedliche Auffassungen gab", ordne Commerzbank-Ökonom Michael Schubert die Lage ein.
Uneinig seien sich die Währungshüter laut Protokoll vor allem in Bezug auf das vorgeschlagene Maßnahmenpaket und die damit verbundene Verlängerung oder gar Ausweitung der Anleihekaufprogramme gewesen. Auch gehe es einigen Ratsmitgliedern gegen den Strich, dass die EZB sich vorbehalte, auch über die Pandemie hinaus flexibel mit Anleihekaufprogrammen agieren zu wollen.
Die nächste Sitzung des EZB-Rats finde am 3. Februar statt. Am Tag zuvor werde die Januar-Inflationsrate für die Eurozone veröffentlicht. Im Dezember habe diese bei fünf Prozent gelegen, dem höchsten Wert seit Beginn der Statistik im Jahr 1997. (24.01.2022/alc/a/a)
Wie EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer wieder betone, sei es noch zu früh, dem Beispiel der US-Notenbank FED zu folgen und eine Zinswende einzuleiten. Immerhin sei die wirtschaftliche Erholung in den USA dem europäischen Konjunkturverlauf einige Quartale voraus. Allerdings stünden nicht alle Euro-Währungshüter hinter dieser Deutung, wie aus einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hervorgehe.
Uneinig seien sich die Währungshüter laut Protokoll vor allem in Bezug auf das vorgeschlagene Maßnahmenpaket und die damit verbundene Verlängerung oder gar Ausweitung der Anleihekaufprogramme gewesen. Auch gehe es einigen Ratsmitgliedern gegen den Strich, dass die EZB sich vorbehalte, auch über die Pandemie hinaus flexibel mit Anleihekaufprogrammen agieren zu wollen.
Die nächste Sitzung des EZB-Rats finde am 3. Februar statt. Am Tag zuvor werde die Januar-Inflationsrate für die Eurozone veröffentlicht. Im Dezember habe diese bei fünf Prozent gelegen, dem höchsten Wert seit Beginn der Statistik im Jahr 1997. (24.01.2022/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


