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EZB: Leitzinssenkungen lediglich im Quartalsrhythmus?
07.05.24 09:00
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zahlreiche EZB-Ratsmitglieder gaben im Nachgang zur Pressekonferenz am 11. April zu verstehen, dass sie bei der nächsten Sitzung Anfang Juni mit der Senkung der Leitzinsen beginnen wollen, so die Analysten der DekaBank in ihrer aktuellen Ausgabe von "Volkswirtschaft Prognosen".
Viele von ihnen hätten aber auch die Unsicherheit des anschließenden Vorgehens betont und auf ein eher langsames Tempo der geldpolitischen Lockerung hingedeutet.
Bei ihren Entscheidungen werde die EZB vor allem überprüfen wollen, ob die optimistischen Annahmen über Löhne, Gewinnmargen und Arbeitsproduktivität, die ihren makroökonomischen Projektionen zugrunde lägen, mit den eintreffenden Daten in Einklang stünden. Diese Herangehensweise spreche für Leitzinssenkungen lediglich im Quartalsrhythmus.
Darüber hinaus werde die EZB im September den Hauptrefinanzierungssatz auf nur noch 15 Basispunkte über dem Einlagensatz absenken. Kurzfristig dürfte der engere Zinskorridor keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. Auf längere Sicht dämpfe er den Aufwärtsdruck, der von weiter rückläufigen Überschussreserven ausgehen würde. (Ausgabe Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)
Viele von ihnen hätten aber auch die Unsicherheit des anschließenden Vorgehens betont und auf ein eher langsames Tempo der geldpolitischen Lockerung hingedeutet.
Bei ihren Entscheidungen werde die EZB vor allem überprüfen wollen, ob die optimistischen Annahmen über Löhne, Gewinnmargen und Arbeitsproduktivität, die ihren makroökonomischen Projektionen zugrunde lägen, mit den eintreffenden Daten in Einklang stünden. Diese Herangehensweise spreche für Leitzinssenkungen lediglich im Quartalsrhythmus.
Darüber hinaus werde die EZB im September den Hauptrefinanzierungssatz auf nur noch 15 Basispunkte über dem Einlagensatz absenken. Kurzfristig dürfte der engere Zinskorridor keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. Auf längere Sicht dämpfe er den Aufwärtsdruck, der von weiter rückläufigen Überschussreserven ausgehen würde. (Ausgabe Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)
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