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EZB-Leitzinserhöhungen erst 2025 erwartet
03.04.20 09:30
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat in mehreren Stufen auf die sukzessive Verschärfung der Corona-Krise reagiert, so die Analysten der DekaBank.
Zunächst habe sie bei ihrer turnusmäßigen Sitzung im März ihre monatlichen Nettowertpapierkäufe aufgestockt und die Konditionen der Langfristtender TLTRO-III nachgebessert. Kurze Zeit später sei ein neues, noch viel größeres Wertpapierkaufprogramm gefolgt. Eine weitere Senkung der Leitzinsen gehöre aber erkennbar nicht zu ihren präferierten Instrumenten, und diesbezügliche Markterwartungen hätten sich zurückgebildet. Die Analysten der DekaBank würden für einige Jahre mit einem unveränderten Einlagensatz rechnen, die EONIA-Forwards dürften aber bis auf weiteres eine gewisse Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Zinsschritt nach unten einpreisen. Aufgrund von Zweifeln an der Stabilität des Bankensystems und der erhöhten Liquiditätsnachfrage vieler Marktteilnehmer hätten die EURIBOR-Sätze derzeit Schwierigkeiten, den Leitzinserwartungen zu folgen. Dank der umfangreichen Maßnahmen der EZB würden die Analysten der DekaBank aber davon ausgehen, dass sich diese Verwerfungen am Geldmarkt in den nächsten Monaten auflösen würden. Die Leitzinserhöhungen dürften erst 2025 beginnen. (Ausgabe April 2020) (03.04.2020/alc/a/a)
Zunächst habe sie bei ihrer turnusmäßigen Sitzung im März ihre monatlichen Nettowertpapierkäufe aufgestockt und die Konditionen der Langfristtender TLTRO-III nachgebessert. Kurze Zeit später sei ein neues, noch viel größeres Wertpapierkaufprogramm gefolgt. Eine weitere Senkung der Leitzinsen gehöre aber erkennbar nicht zu ihren präferierten Instrumenten, und diesbezügliche Markterwartungen hätten sich zurückgebildet. Die Analysten der DekaBank würden für einige Jahre mit einem unveränderten Einlagensatz rechnen, die EONIA-Forwards dürften aber bis auf weiteres eine gewisse Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Zinsschritt nach unten einpreisen. Aufgrund von Zweifeln an der Stabilität des Bankensystems und der erhöhten Liquiditätsnachfrage vieler Marktteilnehmer hätten die EURIBOR-Sätze derzeit Schwierigkeiten, den Leitzinserwartungen zu folgen. Dank der umfangreichen Maßnahmen der EZB würden die Analysten der DekaBank aber davon ausgehen, dass sich diese Verwerfungen am Geldmarkt in den nächsten Monaten auflösen würden. Die Leitzinserhöhungen dürften erst 2025 beginnen. (Ausgabe April 2020) (03.04.2020/alc/a/a)
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