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EZB: Inflationsraten bereiten Draghi Kopfzerbrechen
20.11.14 10:29
Meriten IM
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Auf folgende Themen gehen die Experten der deutschen Investmentboutique von BNY Mellon ein, so die Experten von Meriten IM.
Thomas Herbert, CIO bei Meriten: "Die aktuellen Inflationsraten und insbesondere die jüngsten Entwicklungen der mittelfristigen Inflationserwartungen im Euroraum bereiten der EZB und ihrem Frontmann Mario Draghi erhebliches Kopfzerbrechen." Der massive Ankauf von Anleihen über die nächsten zwei Jahre solle helfen, zunächst die Inflationserwartungen auf einem angemessenen Niveau zu verankern. Doch könne die EZB mit den angekündigten Maßnahmen ihre Bilanz in Richtung der 2012er Zielmarke steuern?
Holger Fahrinkrug, Chefvolkswirt bei Meriten, blicke auf das kommende Jahr. Was erwarte Investoren 2015? Fahrinkrug schätze beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB 2015 ihr Ankaufprogramm auf Staatsanleihen ausdehne, bei unter 50 Prozent und blicke verhalten optimistisch auf 2015.
Bastian Gries, Leiter Corporate Credit Investment Grade, und Tim Frankenheim, Asset Manager Corporate Credit Investment Grade, würden sich mit der derzeitigen Lage der Europäischen Banken beschäftigen. Ein Jahr sei es nun her, seit die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt gegeben habe, dass sie im Vorfeld einer einheitlichen Bankenaufsicht die bedeutendsten Institute der Eurozone umfassend bewerten werde. Zwei wesentliche Elemente sollten die Prüfung der Aktiva-Qualität (Asset Quality Review, AQR) sowie ein Stresstest sein. Als Hauptziele habe die EZB eine höhere Transparenz im Bankensektor und ein größeres Vertrauen angeführt. Was sei aus diesen Maßnahmen geworden?
Jürgen Heinz, Leiter Europäische Small Caps, und Philip John, Asset Manager European Equities: Das schönste Geschenk liefere der Weihnachtsmann in diesem Jahr verfrüht: Einen Ölpreis unter der Marke von 85 US-Dollar! Damit sei Benzin im bundesweiten Schnitt so günstig wie seit April 2011 nicht mehr. Der Preissturz schaffe Luft im privaten Geldbeutel und lasse auf ausgedehnte Shopping-Touren zum Jahresende hoffen. Für die Aktien der Konsumgüterhersteller sei das aus Sicht der beiden Aktienexperten ein gutes Signal. (20.11.2014/alc/a/a)
Thomas Herbert, CIO bei Meriten: "Die aktuellen Inflationsraten und insbesondere die jüngsten Entwicklungen der mittelfristigen Inflationserwartungen im Euroraum bereiten der EZB und ihrem Frontmann Mario Draghi erhebliches Kopfzerbrechen." Der massive Ankauf von Anleihen über die nächsten zwei Jahre solle helfen, zunächst die Inflationserwartungen auf einem angemessenen Niveau zu verankern. Doch könne die EZB mit den angekündigten Maßnahmen ihre Bilanz in Richtung der 2012er Zielmarke steuern?
Bastian Gries, Leiter Corporate Credit Investment Grade, und Tim Frankenheim, Asset Manager Corporate Credit Investment Grade, würden sich mit der derzeitigen Lage der Europäischen Banken beschäftigen. Ein Jahr sei es nun her, seit die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt gegeben habe, dass sie im Vorfeld einer einheitlichen Bankenaufsicht die bedeutendsten Institute der Eurozone umfassend bewerten werde. Zwei wesentliche Elemente sollten die Prüfung der Aktiva-Qualität (Asset Quality Review, AQR) sowie ein Stresstest sein. Als Hauptziele habe die EZB eine höhere Transparenz im Bankensektor und ein größeres Vertrauen angeführt. Was sei aus diesen Maßnahmen geworden?
Jürgen Heinz, Leiter Europäische Small Caps, und Philip John, Asset Manager European Equities: Das schönste Geschenk liefere der Weihnachtsmann in diesem Jahr verfrüht: Einen Ölpreis unter der Marke von 85 US-Dollar! Damit sei Benzin im bundesweiten Schnitt so günstig wie seit April 2011 nicht mehr. Der Preissturz schaffe Luft im privaten Geldbeutel und lasse auf ausgedehnte Shopping-Touren zum Jahresende hoffen. Für die Aktien der Konsumgüterhersteller sei das aus Sicht der beiden Aktienexperten ein gutes Signal. (20.11.2014/alc/a/a)
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