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EZB: Höhepunkt der Zinserhöhungen könnte bald erreicht sein
27.07.23 14:15
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat heute die Zinssätze um 25 Basispunkte angehoben und damit ihren Einlagezins auf 3,75 Prozent und ihren Hauptrefinanzierungszins auf 4,25 Prozent erhöht, so Des Lawrence, Senior Investment Strategist bei State Street Global Advisors.
Der Schritt sei von der Bank deutlich angekündigt worden, von den Marktteilnehmern weitgehend erwartet worden und daher an den Märkten gut eingepreist gewesen. Die dritte Anhebung um 25 Basispunkte in Folge zeige erneut das moderatere Tempo der Zinserhöhung und deute darauf hin, dass der Höhepunkt bald erreicht sein könnte. Die Aufmerksamkeit richte sich nun auf die bevorstehende September-Sitzung und die Frage, ob diese den Höhepunkt des aktuellen Zinszyklus markieren werde. Nachdem die EZB mit ihren kürzlich angehobenen internen Inflationsprognosen ein Zeichen gesetzt habe, befinde sie sich nun wie einige andere Zentralbanken in der schwierigen Lage. Sie müssten einen Ausgleich zwischen der immer noch unangenehm hohen (Kern-)Inflation und den offensichtlichen - wenn auch unvollständigen - Auswirkungen der vergangenen Zinserhöhungen auf Haushalte und Unternehmen finden. Anleger würden nach den Daten Ausschau halten, die die EZB auf ihrem Weg zu "ausreichend restriktiven" Zinssätzen berücksichtige. Angesichts der nach wie vor hohen Inflationszahlen und -prognosen halte State Street Global Advisors eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung für vernünftig. Darüber hinaus würden gute Gründe dafür sprechen, die Leitzinsen für einige Zeit auf diesem Niveau zu halten. (27.07.2023/alc/a/a)
Der Schritt sei von der Bank deutlich angekündigt worden, von den Marktteilnehmern weitgehend erwartet worden und daher an den Märkten gut eingepreist gewesen. Die dritte Anhebung um 25 Basispunkte in Folge zeige erneut das moderatere Tempo der Zinserhöhung und deute darauf hin, dass der Höhepunkt bald erreicht sein könnte. Die Aufmerksamkeit richte sich nun auf die bevorstehende September-Sitzung und die Frage, ob diese den Höhepunkt des aktuellen Zinszyklus markieren werde. Nachdem die EZB mit ihren kürzlich angehobenen internen Inflationsprognosen ein Zeichen gesetzt habe, befinde sie sich nun wie einige andere Zentralbanken in der schwierigen Lage. Sie müssten einen Ausgleich zwischen der immer noch unangenehm hohen (Kern-)Inflation und den offensichtlichen - wenn auch unvollständigen - Auswirkungen der vergangenen Zinserhöhungen auf Haushalte und Unternehmen finden. Anleger würden nach den Daten Ausschau halten, die die EZB auf ihrem Weg zu "ausreichend restriktiven" Zinssätzen berücksichtige. Angesichts der nach wie vor hohen Inflationszahlen und -prognosen halte State Street Global Advisors eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung für vernünftig. Darüber hinaus würden gute Gründe dafür sprechen, die Leitzinsen für einige Zeit auf diesem Niveau zu halten. (27.07.2023/alc/a/a)


