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EZB-Entscheid könnte Euro weiter schwächen
15.06.18 11:20
GAM
Berlin (www.anleihencheck.de) - Nach den Kommentaren von Peter Praet, Chefökonom der Europäischen Zentralbank (EZB), die vergangene Woche den Markt bewegten, rechneten die Anleger damit, dass die EZB ein Ende des Quantitative Easing-Programms für dieses Jahr ankündigen werde, mit Zinserhöhungen frühestens Mitte 2019, so Larry Hatheway, Group Head GAM Investment Solutions und Chefökonom bei GAM Investments.
Zudem habe die Erwartung bestanden, die EZB werde zukünftige Entscheidungen auf der Grundlage der aktuell verfügbaren Daten andeuten.
Genau das habe die EZB heute geliefert. Nach einer Reihe schwächer als erwarteter Daten in diesem Jahr hätten jedoch einige mit einer etwas nachgiebigeren Haltung der EZB gerechnet. Folglich seien die ersten Marktreaktionen positiv für die Anleihen- und Aktienmärkte und negativ für den Euro gewesen. Angesichts der gestrigen etwas restriktiveren Fed-Haltung könnte der Euro gegenüber dem Dollar weiter geschwächt werden. (Ausgabe vom 14.06.2018) (15.06.2018/alc/a/a)
Zudem habe die Erwartung bestanden, die EZB werde zukünftige Entscheidungen auf der Grundlage der aktuell verfügbaren Daten andeuten.
Genau das habe die EZB heute geliefert. Nach einer Reihe schwächer als erwarteter Daten in diesem Jahr hätten jedoch einige mit einer etwas nachgiebigeren Haltung der EZB gerechnet. Folglich seien die ersten Marktreaktionen positiv für die Anleihen- und Aktienmärkte und negativ für den Euro gewesen. Angesichts der gestrigen etwas restriktiveren Fed-Haltung könnte der Euro gegenüber dem Dollar weiter geschwächt werden. (Ausgabe vom 14.06.2018) (15.06.2018/alc/a/a)


