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EZB-Entscheid: Draghi hat das Schlimmste hinter sich gebracht


27.10.17 09:45
Aberdeen Standard Investment

London (www.anleihencheck.de) - Patrick O’Donnell, Senior Investment Manager bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die gestrige Entscheidung der EZB, die Anleihekäufe im kommenden Jahr zu reduzieren, wie folgt:

Mario Draghi habe den unbestreitbar schwersten Teil des Tapering-Prozesses - nämlich die Ankündigung als solche - hinter sich gebracht, ohne jemanden auf die Füße zu treten. Aber es sei herauszuhören gewesen, dass nicht alles rosig sei: Die am 26. Oktober angekündigten Entscheidungen hätten keine einhellige Zustimmung gefunden. Und die Fragen, ob es überhaupt noch genügend Anleihen für das Kaufprogramm gebe, würden bleiben. Aber Draghi werde froh darüber sein, den gestrigen Tag ohne größeren Unfall hinter sich gebracht zu haben. (Ausgabe vom 26.10.2017) (27.10.2017/alc/a/a)