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EZB im Dilemma: Verbraucher sorgen sich erneut um Inflation
21.03.25 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das datenseitige Interesse beschränkt sich heute in der Eurozone auf die Verbraucherstimmung des laufenden Monats, so die Analysten der Helaba.
Zuletzt habe sich das Verbrauchervertrauen wieder leicht erholt, nachdem es im Herbst zu Rückgängen gekommen sei. Zwar seien jüngst die Benzinpreise wieder gestiegen, die Rekordlaune an den Börsen sollte dazu aber ein Gegengewicht darstellen, zumal die anhaltenden Zuwächse bei den Realeinkommen ebenfalls unterstützen würden. Mit Interesse werde auch zu verfolgen sein, wie sich bei den europäischen Verbrauchern die Inflationssorgen entwickeln würden. Die Inflationswelle der Jahre 2022 und 2023 sei ein massiver Belastungsfaktor für die Stimmung unter den Verbrauchern gewesen.
Per Saldo seien die Inflationserwartungen in den letzten Monaten gestiegen. Weitere Anstiege würden wohl nicht spurlos an der Ausgabenfreude der Konsumenten vorübergehen und zudem bei der EZB die Sorgenfalten bezüglich der Inflation größer werden lassen. Die von den USA angestoßene Zollspirale und die geplanten schuldenfinanzierten Ausgabenprogramme würden für Verunsicherung bezüglich der Inflationsperspektiven sorgen, nicht nur bei den EZB-Ratsmitgliedern.
In Deutschland stimme heute der Bundesrat über die Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse ab. Eine Zustimmung sei signalisiert worden, und damit wäre der Weg endgültig frei für eine deutliche Ausweitung der schuldenfinanzierten Ausgaben, vor allem für Verteidigung. Das Thema scheine marktseitig aber abgearbeitet zu sein und die Niveauanpassung der Renditen sei zum Erliegen gekommen. Nur eine Ablehnung durch den Bundesrat hätte wohl erhebliche Konsequenzen für die Finanzmärkte - und auch für die Wachstumsperspektiven. (21.03.2025/alc/a/a)
Zuletzt habe sich das Verbrauchervertrauen wieder leicht erholt, nachdem es im Herbst zu Rückgängen gekommen sei. Zwar seien jüngst die Benzinpreise wieder gestiegen, die Rekordlaune an den Börsen sollte dazu aber ein Gegengewicht darstellen, zumal die anhaltenden Zuwächse bei den Realeinkommen ebenfalls unterstützen würden. Mit Interesse werde auch zu verfolgen sein, wie sich bei den europäischen Verbrauchern die Inflationssorgen entwickeln würden. Die Inflationswelle der Jahre 2022 und 2023 sei ein massiver Belastungsfaktor für die Stimmung unter den Verbrauchern gewesen.
Per Saldo seien die Inflationserwartungen in den letzten Monaten gestiegen. Weitere Anstiege würden wohl nicht spurlos an der Ausgabenfreude der Konsumenten vorübergehen und zudem bei der EZB die Sorgenfalten bezüglich der Inflation größer werden lassen. Die von den USA angestoßene Zollspirale und die geplanten schuldenfinanzierten Ausgabenprogramme würden für Verunsicherung bezüglich der Inflationsperspektiven sorgen, nicht nur bei den EZB-Ratsmitgliedern.
In Deutschland stimme heute der Bundesrat über die Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse ab. Eine Zustimmung sei signalisiert worden, und damit wäre der Weg endgültig frei für eine deutliche Ausweitung der schuldenfinanzierten Ausgaben, vor allem für Verteidigung. Das Thema scheine marktseitig aber abgearbeitet zu sein und die Niveauanpassung der Renditen sei zum Erliegen gekommen. Nur eine Ablehnung durch den Bundesrat hätte wohl erhebliche Konsequenzen für die Finanzmärkte - und auch für die Wachstumsperspektiven. (21.03.2025/alc/a/a)
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