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EZB-Chefin Lagarde warnt vor Handelskrieg - Bundesanleihen stabilisieren sich
21.03.25 09:50
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - EZB-Chefin Lagarde hat vor den negativen Auswirkungen eines Handelskriegs mit den USA gewarnt, so die Analysten der Helaba.
Dies sei für die Verluste am deutschen Aktienmarkt verantwortlich gemacht worden, und auch der Euro habe sich abgeschwächt. Am Rentenmarkt sei der Handel ruhig verlaufen, nachdem die US-Notenbank das Leitzinsband erwartungsgemäß unverändert gelassen habe und wichtige Konjunkturzahlen nicht zur Veröffentlichung auf dem Programm gestanden hätten.
Auch heute bleibe es datenseitig ruhig. Für Aufmerksamkeit sorge die Abstimmung im Bundesrat über die Grundgesetzänderung für das milliardenschwere Finanzpaket. Auch dort sei eine Zweidrittelmehrheit vonnöten, die wohl erreicht werden dürfte, nachdem Bayern Zustimmung signalisiert habe.
Trotz der geplanten Ausgabenpakete hätten sich die Kurse am Rentenmarkt jüngst stabilisiert und die Renditen seien von ihren sehr hohen Niveaus etwas zurückgekommen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden derzeit im Bereich von 2,80% rentieren, nachdem kurzzeitig Niveaus oberhalb von 2,90% erreicht worden seien. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe das 38,2%-Retracement des massiven Kursrückgangs seit Ende Februar bei 128,83 aber nicht überwinden können. Sollte dies doch noch gelingen, wäre der Weg frei bis zur 21-Tagelinie bei 129,19. Auf Unterstützung treffe der Future im Bereich des Kontrakttiefs bei 126,53/64. (21.03.2025/alc/a/a)
Dies sei für die Verluste am deutschen Aktienmarkt verantwortlich gemacht worden, und auch der Euro habe sich abgeschwächt. Am Rentenmarkt sei der Handel ruhig verlaufen, nachdem die US-Notenbank das Leitzinsband erwartungsgemäß unverändert gelassen habe und wichtige Konjunkturzahlen nicht zur Veröffentlichung auf dem Programm gestanden hätten.
Auch heute bleibe es datenseitig ruhig. Für Aufmerksamkeit sorge die Abstimmung im Bundesrat über die Grundgesetzänderung für das milliardenschwere Finanzpaket. Auch dort sei eine Zweidrittelmehrheit vonnöten, die wohl erreicht werden dürfte, nachdem Bayern Zustimmung signalisiert habe.
Trotz der geplanten Ausgabenpakete hätten sich die Kurse am Rentenmarkt jüngst stabilisiert und die Renditen seien von ihren sehr hohen Niveaus etwas zurückgekommen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden derzeit im Bereich von 2,80% rentieren, nachdem kurzzeitig Niveaus oberhalb von 2,90% erreicht worden seien. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe das 38,2%-Retracement des massiven Kursrückgangs seit Ende Februar bei 128,83 aber nicht überwinden können. Sollte dies doch noch gelingen, wäre der Weg frei bis zur 21-Tagelinie bei 129,19. Auf Unterstützung treffe der Future im Bereich des Kontrakttiefs bei 126,53/64. (21.03.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


