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EWU: Wachstum und Inflation legen zu
30.04.19 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor allem die europäischen Datenveröffentlichungen sind heute von Interesse, denn mit dem BIP-Wachstum des ersten Quartals und den vorläufigen Verbraucherpreisen des laufenden Monats stehen wichtige Zahlen im Kalender, die Einfluss auf die geldpolitische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank haben, so die Analysten der Helaba.
In Frankreich, Spanien und Italien sowie für die Eurozone insgesamt würden die BIP-Daten bekannt gegeben. Mit leichtem bis moderatem Wachstum werde gerechnet, wobei der Blick dieses Mal wohl verstärkt auf Italien liegen dürfte. Das Land habe zuletzt zwei Quartale in Folge negative Wachstumsraten aufgewiesen und sich demnach in einer Rezession, gleichwohl einer milden befunden. Die zuletzt verbesserte Industrieproduktion deute auf die Möglichkeit eines kleinen Plus hin, während gerade der Einkaufsmanagerindex des Sektors enttäuscht und nochmals nachgegeben habe.
Deutlich robuster habe sich die Stimmung im Dienstleistungsgewerbe präsentiert und so habe der "Composite PMI" in Italien im März in die Expansionszone zurückkehren können. Solide entwickele sich derweil Spanien und in der Eurozone könnte sich das BIP-Wachstum auf +0,3% gg. VQ nach +0,2% Ende 2018 beschleunigen. Darüber hinaus seien die Verbraucherpreise in diversen Euro-Mitgliedsländern zu beachten. Energiepreisbedingt würden sich höhere Inflationsraten abzeichnen. Einen besonderen Blick würden die Analysten dabei auf die Kernteuerungsraten lenken, die bis zuletzt auf niedrigem Niveau pendeln würden.
Angesichts der weiterhin guten Arbeitsmarktlage sollte ein nochmaliger Rückgang nicht das wahrscheinlichste Szenario sein. Die Schnellschätzung der EWU-Kernteuerung stehe erst am Freitag im Kalender. In den USA gebe der Chicago-PMI einen letzten Hinweis, bevor am Maifeiertag der ISM-Index bekannt gegeben werde. Zudem würden die Akteure in Übersee auf die FOMC-Entscheidung achten. Spekulationen über eine Senkung der IOER (Verzinsung der Überschussreserve) seien vorhanden. Eine klare Positionierung der Notenbanker diesbezüglich sei aber Fehlanzeige. Eine IOER-Senkung wäre auch nicht als konjunkturelles Signal zu sehen sondern Ergebnis der aktuellen Entwicklungen im US-Geldmarkt. (30.04.2019/alc/a/a)
In Frankreich, Spanien und Italien sowie für die Eurozone insgesamt würden die BIP-Daten bekannt gegeben. Mit leichtem bis moderatem Wachstum werde gerechnet, wobei der Blick dieses Mal wohl verstärkt auf Italien liegen dürfte. Das Land habe zuletzt zwei Quartale in Folge negative Wachstumsraten aufgewiesen und sich demnach in einer Rezession, gleichwohl einer milden befunden. Die zuletzt verbesserte Industrieproduktion deute auf die Möglichkeit eines kleinen Plus hin, während gerade der Einkaufsmanagerindex des Sektors enttäuscht und nochmals nachgegeben habe.
Deutlich robuster habe sich die Stimmung im Dienstleistungsgewerbe präsentiert und so habe der "Composite PMI" in Italien im März in die Expansionszone zurückkehren können. Solide entwickele sich derweil Spanien und in der Eurozone könnte sich das BIP-Wachstum auf +0,3% gg. VQ nach +0,2% Ende 2018 beschleunigen. Darüber hinaus seien die Verbraucherpreise in diversen Euro-Mitgliedsländern zu beachten. Energiepreisbedingt würden sich höhere Inflationsraten abzeichnen. Einen besonderen Blick würden die Analysten dabei auf die Kernteuerungsraten lenken, die bis zuletzt auf niedrigem Niveau pendeln würden.
Angesichts der weiterhin guten Arbeitsmarktlage sollte ein nochmaliger Rückgang nicht das wahrscheinlichste Szenario sein. Die Schnellschätzung der EWU-Kernteuerung stehe erst am Freitag im Kalender. In den USA gebe der Chicago-PMI einen letzten Hinweis, bevor am Maifeiertag der ISM-Index bekannt gegeben werde. Zudem würden die Akteure in Übersee auf die FOMC-Entscheidung achten. Spekulationen über eine Senkung der IOER (Verzinsung der Überschussreserve) seien vorhanden. Eine klare Positionierung der Notenbanker diesbezüglich sei aber Fehlanzeige. Eine IOER-Senkung wäre auch nicht als konjunkturelles Signal zu sehen sondern Ergebnis der aktuellen Entwicklungen im US-Geldmarkt. (30.04.2019/alc/a/a)
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