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EWU-Inflationsrate von 1,3% auf 1,2% gesunken
01.03.18 10:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Inflationsrate ist im Februar vorläufigen Angaben zufolge von 1,3% auf 1,2% gesunken, berichten die Analysten von Postbank Research.
Der Rückgang habe damit im Rahmen der Erwartungen gelegen. Gleiches gelte auch für die Kerninflationsrate, die mit 1,0% auf ihrem Januar-Niveau verharrt habe. Der Rückgang der Inflationsrate insgesamt habe aus einer deutlich nachgebenden Vorjahresveränderungsrate der Preise für Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol resultiert. Diese hätten nach +1,9% im Januar im Februar nur noch um 1,1% über ihrem Niveau im entsprechenden Vorjahresmonat gelegen. Leichte Anstiege der Vorjahresveränderungsraten der Preise von Industriegütern ex Energie (von +0,6% auf +0,7%) und Dienstleistungen (von +1,2% auf +1,3%) hätten den Rückgang der gesamten Inflationsrate nicht verhindern können, während die Energiepreise weder positiv noch negativ gewirkt hätten.
Insgesamt dürfte die Entwicklung der EWU-Inflation im Februar der EZB kaum Anlass geben, von ihrem geldpolitischen Kurs abzuweichen - weder in die eine, noch in die andere Richtung. Die Analysten von Postbank Research gehen weiterhin davon aus, dass die EZB die Netto-Anleiheankäufe zum Ende dieses Jahres einstellt und Mitte kommenden Jahres den Leitzins anhebt. (01.03.2018/alc/a/a)
Der Rückgang habe damit im Rahmen der Erwartungen gelegen. Gleiches gelte auch für die Kerninflationsrate, die mit 1,0% auf ihrem Januar-Niveau verharrt habe. Der Rückgang der Inflationsrate insgesamt habe aus einer deutlich nachgebenden Vorjahresveränderungsrate der Preise für Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol resultiert. Diese hätten nach +1,9% im Januar im Februar nur noch um 1,1% über ihrem Niveau im entsprechenden Vorjahresmonat gelegen. Leichte Anstiege der Vorjahresveränderungsraten der Preise von Industriegütern ex Energie (von +0,6% auf +0,7%) und Dienstleistungen (von +1,2% auf +1,3%) hätten den Rückgang der gesamten Inflationsrate nicht verhindern können, während die Energiepreise weder positiv noch negativ gewirkt hätten.
Insgesamt dürfte die Entwicklung der EWU-Inflation im Februar der EZB kaum Anlass geben, von ihrem geldpolitischen Kurs abzuweichen - weder in die eine, noch in die andere Richtung. Die Analysten von Postbank Research gehen weiterhin davon aus, dass die EZB die Netto-Anleiheankäufe zum Ende dieses Jahres einstellt und Mitte kommenden Jahres den Leitzins anhebt. (01.03.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


