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EWU-Inflationsrate nach kräftigem Rücksetzer im März auf 1,9% angezogen
02.05.17 11:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Inflationsrate hat nach ihrem kräftigen Rücksetzer im März vorläufigen Angaben zufolge im April deutlich von 1,5% auf 1,9% angezogen, so die Analysten von Postbank Research.
Verantwortlich hierfür hätten aber diesmal nicht die Energiepreise gezeichnet, die um 7,5% und damit nur marginal stärker als im März (+7,4%) über ihrem Niveau im entsprechenden Vorjahresmonat gelegen hätten. Vielmehr sei der Anstieg von einer deutlichen Beschleunigung der Kerninflationsrate getragen worden (von +0,7% auf +1,2%), die wiederum auf einen Zuwachs der Vorjahresrate bei den Dienstleistungspreisen von +1,0% auf +1,8% zurückgegangen sei.
Der starke Anstieg dürfte dabei einem kalendarischen Effekt geschuldet sein, da das Osterfest dieses Jahr im April, letztes Jahr aber im März gelegen habe. Damit sei der Preisschub auf Dienstleistungen wie Pauschalreisen oder Hotelübernachtungen zurückzuführen, deren Preise im Umfeld des Osterfestes typischerweise deutlicher anziehen würden. In der Summe würden die Daten darauf hindeuten, dass die tatsächliche Inflationsrate im März durch die Daten unterzeichnet, im April hin gegen überzeichnet werde. (02.05.2017/alc/a/a)
Verantwortlich hierfür hätten aber diesmal nicht die Energiepreise gezeichnet, die um 7,5% und damit nur marginal stärker als im März (+7,4%) über ihrem Niveau im entsprechenden Vorjahresmonat gelegen hätten. Vielmehr sei der Anstieg von einer deutlichen Beschleunigung der Kerninflationsrate getragen worden (von +0,7% auf +1,2%), die wiederum auf einen Zuwachs der Vorjahresrate bei den Dienstleistungspreisen von +1,0% auf +1,8% zurückgegangen sei.
Der starke Anstieg dürfte dabei einem kalendarischen Effekt geschuldet sein, da das Osterfest dieses Jahr im April, letztes Jahr aber im März gelegen habe. Damit sei der Preisschub auf Dienstleistungen wie Pauschalreisen oder Hotelübernachtungen zurückzuführen, deren Preise im Umfeld des Osterfestes typischerweise deutlicher anziehen würden. In der Summe würden die Daten darauf hindeuten, dass die tatsächliche Inflationsrate im März durch die Daten unterzeichnet, im April hin gegen überzeichnet werde. (02.05.2017/alc/a/a)
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