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EWU-Inflationsrate deutlicher als erwartet gesunken
19.03.18 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Inflationsrate ist im Februar von 1,3% auf 1,1% gesunken, berichten die Analysten von Postbank Research.
Damit sei der Rückgang deutlicher ausgefallen, als die vorläufigen Daten angezeigt hätten. Für die Kerninflationsrate sei der vorläufig gemeldete Wert mit 1,0% (unverändert zum Vormonat) bestätigt worden. Ursächlich für die rückläufige Headline-Inflationsrate sei insbesondere ein deutlicher Rückgang bei der Vorjahresveränderungsrate der Nahrungsmittelpreise von 1,9% auf 1,0% gewesen.
Die US-Industrieproduktion sei im Februar überraschend kräftig um 1,1% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Dies sei umso beachtlicher, als die Energieproduktion, die in den Monaten zuvor witterungsbedingt deutlich zugelegt habe, um 4,7% nachgegeben habe. Dem entgegen gestanden hätten aber kräftige Zuwächse im Bergbau (+4,3%) sowie insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe (+1,2%). Aktuell spreche damit Vieles für einen positiven Beitrag der US-Industrie zum BIP-Wachstum im laufenden Quartal.
Der im Vorfeld nach dem kräftigen Anstieg im Januar grundsätzlich erwartete, negative Rückprall bei den US-Baubeginnen im Februar sei mit einem Rückgang von 1.329 auf 1.236 Tsd. Einheiten in annualisierter Rechnung überraschend deutlich ausgefallen. Auch die Zahl der Baugenehmigungen habe kräftiger als prognostiziert von 1.377 auf 1.298 Tsd. nachgegeben. Ein Ausbruch der US-Bautätigkeit aus ihrer anhaltenden Seitwärtsbewegung nach oben stehe damit weiterhin aus.
Der US-Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan sei im März vorläufigen Angaben zufolge überraschend von 99,7 auf 102,0 Punkte gestiegen. Besser sei die Stimmung der US-Konsumenten zuletzt im Januar 2004 gewesen. Die Aussichten für die Konsumkonjunktur in den USA seien damit weiterhin sehr gut.
Zum Wochenauftakt stünden keine maßgeblichen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Das Highlight auf US-Seite - die Zinsentscheidung des FOMC - werde von diversen US-Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe sowie dem Auftragseingang langlebiger Güter in der Industrie flankiert. Spannend werde es hierzulande mit dem ifo-Geschäftsklimaindex und den Einkaufsmanagerindices, die einen Hinweis auf die konjunkturelle Dynamik zum Ende des laufenden Quartals geben würden. Letztere stünden gemeinsam mit dem Verbrauchervertrauen auch für die Eurozone auf der Agenda. (19.03.2018/alc/a/a)
Damit sei der Rückgang deutlicher ausgefallen, als die vorläufigen Daten angezeigt hätten. Für die Kerninflationsrate sei der vorläufig gemeldete Wert mit 1,0% (unverändert zum Vormonat) bestätigt worden. Ursächlich für die rückläufige Headline-Inflationsrate sei insbesondere ein deutlicher Rückgang bei der Vorjahresveränderungsrate der Nahrungsmittelpreise von 1,9% auf 1,0% gewesen.
Der im Vorfeld nach dem kräftigen Anstieg im Januar grundsätzlich erwartete, negative Rückprall bei den US-Baubeginnen im Februar sei mit einem Rückgang von 1.329 auf 1.236 Tsd. Einheiten in annualisierter Rechnung überraschend deutlich ausgefallen. Auch die Zahl der Baugenehmigungen habe kräftiger als prognostiziert von 1.377 auf 1.298 Tsd. nachgegeben. Ein Ausbruch der US-Bautätigkeit aus ihrer anhaltenden Seitwärtsbewegung nach oben stehe damit weiterhin aus.
Der US-Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan sei im März vorläufigen Angaben zufolge überraschend von 99,7 auf 102,0 Punkte gestiegen. Besser sei die Stimmung der US-Konsumenten zuletzt im Januar 2004 gewesen. Die Aussichten für die Konsumkonjunktur in den USA seien damit weiterhin sehr gut.
Zum Wochenauftakt stünden keine maßgeblichen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Das Highlight auf US-Seite - die Zinsentscheidung des FOMC - werde von diversen US-Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe sowie dem Auftragseingang langlebiger Güter in der Industrie flankiert. Spannend werde es hierzulande mit dem ifo-Geschäftsklimaindex und den Einkaufsmanagerindices, die einen Hinweis auf die konjunkturelle Dynamik zum Ende des laufenden Quartals geben würden. Letztere stünden gemeinsam mit dem Verbrauchervertrauen auch für die Eurozone auf der Agenda. (19.03.2018/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


