Erweiterte Funktionen
EWU: Inflation wird 2018 und 2019 verhalten bleiben
28.02.18 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Inflationsrate ist im Januar leicht von 1,4% auf 1,3% gesunken, so die Analysten von Postbank Research.
Auslöser des Rückgangs seien niedrigere Vorjahresraten der Nahrungsmittel- (+1,9% nach +2,1%) und Energiepreise (+2,1% nach +2,9%) gewesen. Letzteres sei insofern überraschend, als der gestiegene Rohölpreis eigentlich eine Unterstützung der Preisdynamik signalisiert habe. Die Kerninflationsrate wiederum habe moderat von 0,9% auf 1,0% zugelegt. Insgesamt habe sich die Inflation im Euroraum zum Jahresauftakt aber weiterhin verhalten gezeigt. Kurzfristig dürfte dies auch so bleiben, bevor die Teuerungsrate zur Jahresmitte hin wohl anziehe.
Als Treiber sollten sich dabei zunächst die Energiepreise erweisen. Da nämlich die Rohölnotierungen im Frühjahr 2017 spürbar gefallen seien, sollte sich durch die niedrigeren Vergleichswerte nun ein entsprechender Basiseffekt einstellen, sofern sich der Ölpreis auf dem derzeit erreichten Niveau stabilisiere. Dieser temporäre Impuls sollte dann im weiteren Jahresverlauf durch einen nachhaltigeren Effekt abgelöst werden.
Die bei der Lohnentwicklung auf EWU-Ebene zu beobachtende Trendwende nach oben sollte sich fortsetzen. Allein schon die jüngsten Tarifabschlüsse in Deutschland würden für einen spürbaren Schub in diesem Jahr sprechen. Die Folge sollte eine steigende Kerninflation sein, zumal diese gegenüber dem bisherigen Lohntrend Nachholpotenzial besitze. In der Summe würden die Analysten für 2018 und 2019 dennoch, verglichen mit dem Jahresdurchschnitt 2017, nur mit einem leichten Anstieg der Inflationsrate auf je 1,6% rechnen, da sich die bisherige sowie die von den Analysten erwartete, weitere Euro-Aufwertung dämpfend auf die Teuerung auswirken sollten. (Ausgabe März 2018) (28.02.2018/alc/a/a)
Auslöser des Rückgangs seien niedrigere Vorjahresraten der Nahrungsmittel- (+1,9% nach +2,1%) und Energiepreise (+2,1% nach +2,9%) gewesen. Letzteres sei insofern überraschend, als der gestiegene Rohölpreis eigentlich eine Unterstützung der Preisdynamik signalisiert habe. Die Kerninflationsrate wiederum habe moderat von 0,9% auf 1,0% zugelegt. Insgesamt habe sich die Inflation im Euroraum zum Jahresauftakt aber weiterhin verhalten gezeigt. Kurzfristig dürfte dies auch so bleiben, bevor die Teuerungsrate zur Jahresmitte hin wohl anziehe.
Als Treiber sollten sich dabei zunächst die Energiepreise erweisen. Da nämlich die Rohölnotierungen im Frühjahr 2017 spürbar gefallen seien, sollte sich durch die niedrigeren Vergleichswerte nun ein entsprechender Basiseffekt einstellen, sofern sich der Ölpreis auf dem derzeit erreichten Niveau stabilisiere. Dieser temporäre Impuls sollte dann im weiteren Jahresverlauf durch einen nachhaltigeren Effekt abgelöst werden.
Die bei der Lohnentwicklung auf EWU-Ebene zu beobachtende Trendwende nach oben sollte sich fortsetzen. Allein schon die jüngsten Tarifabschlüsse in Deutschland würden für einen spürbaren Schub in diesem Jahr sprechen. Die Folge sollte eine steigende Kerninflation sein, zumal diese gegenüber dem bisherigen Lohntrend Nachholpotenzial besitze. In der Summe würden die Analysten für 2018 und 2019 dennoch, verglichen mit dem Jahresdurchschnitt 2017, nur mit einem leichten Anstieg der Inflationsrate auf je 1,6% rechnen, da sich die bisherige sowie die von den Analysten erwartete, weitere Euro-Aufwertung dämpfend auf die Teuerung auswirken sollten. (Ausgabe März 2018) (28.02.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


