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EWU-Inflation und US-Wachstum im Fokus
28.02.19 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verbraucherpreisentwicklungen in den großen Euro-Volkswirtschaften stehen heute im Fokus, bevor morgen die Schnellschätzung der EWU-Teuerung bekannt gegeben wird, so die Analysten der Helaba.
Vor dem Hintergrund der sich seit Ende Dezember erholenden Ölnotierungen würden auch die Benzinpreise steigen und so für Gegenbewegungen zu den sinkenden Verbraucherpreisindices im Januar sorgen. Am wenigsten ausgeprägt sei dies in Deutschland, hierzulande sei der Rückgang der Benzinpreise jedoch auch später als in den Nachbarländern erfolgt.
Zudem bestehe die Möglichkeit, dass die Nahrungsmittelpreise wieder zulegen würden. Im Hinblick auf die EWU-Teuerung dürfte es somit Indikationen geben, dass die Jahresrate zulege, wenngleich die Werte jenseits von 2% nicht in greifbare Nähe kommen würden. Mit den aktuell sinkenden Inflationserwartungen in der Eurozone kontrastiere dies gleichwohl, zumal auch die Inflationserwartungen in den USA seit dem Jahreswechsel im Trend anziehen würden.
In den USA richte sich der Blick zunächst auf das BIP-Wachstum des vierten Quartals. Das hohe Tempo der Jahresmitte habe die US-Wirtschaft wohl nicht halten können, da ein schwacher Einzelhandelsumsatz im Dezember belastet habe. Die Schätzungen des annualisierten BIP-Zuwachses der FED-Ökonomen in Atlanta und New York würden sich zwischen 1,8% und 2,4% bewegen und so erscheine die Konsensschätzung von 2,3% nicht unrealistisch.
Der gestern veröffentlichte Vorausbericht zur Handelsbilanz weise auf einen geringeren Außenbeitrag hin, während die Investitionstätigkeit gestiegen sein sollte - mit Ausnahme des Wohnimmobilienbaus. Die sich zuletzt wieder festigenden Stimmungswerte (Verbraucherindices, regionale Umfragen) würden jedoch auf ein intaktes Wachstumsszenario hinweisen, insbesondere wenn sich dies heute mit soliden Niveaus des Chicago-PMIs und des Kansas-City-FED-Indexes untermauern ließe. (28.02.2019/alc/a/a)
Vor dem Hintergrund der sich seit Ende Dezember erholenden Ölnotierungen würden auch die Benzinpreise steigen und so für Gegenbewegungen zu den sinkenden Verbraucherpreisindices im Januar sorgen. Am wenigsten ausgeprägt sei dies in Deutschland, hierzulande sei der Rückgang der Benzinpreise jedoch auch später als in den Nachbarländern erfolgt.
In den USA richte sich der Blick zunächst auf das BIP-Wachstum des vierten Quartals. Das hohe Tempo der Jahresmitte habe die US-Wirtschaft wohl nicht halten können, da ein schwacher Einzelhandelsumsatz im Dezember belastet habe. Die Schätzungen des annualisierten BIP-Zuwachses der FED-Ökonomen in Atlanta und New York würden sich zwischen 1,8% und 2,4% bewegen und so erscheine die Konsensschätzung von 2,3% nicht unrealistisch.
Der gestern veröffentlichte Vorausbericht zur Handelsbilanz weise auf einen geringeren Außenbeitrag hin, während die Investitionstätigkeit gestiegen sein sollte - mit Ausnahme des Wohnimmobilienbaus. Die sich zuletzt wieder festigenden Stimmungswerte (Verbraucherindices, regionale Umfragen) würden jedoch auf ein intaktes Wachstumsszenario hinweisen, insbesondere wenn sich dies heute mit soliden Niveaus des Chicago-PMIs und des Kansas-City-FED-Indexes untermauern ließe. (28.02.2019/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


