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EWU-Inflation bleibt schwach
31.08.18 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Datenseitig wird der Kalender heute von Veröffentlichungen in der Eurozone dominiert, so die Analysten der Helaba.
Die Analysten würden den Fokus zunächst auf die Preisentwicklungen in Frankreich, Italien und der Eurozone richten. Gestern hätten bereits Spanien und Deutschland ihre vorläufigen Werte bekannt gegeben, wobei die Zahlen auf einen moderaten Preisdruck hingewiesen hätten. In Frankreich und Italien könnte sich der Preisdruck im August ebenfalls abgeschwächt haben. Daher sollten die Erwartungen für die europäischen Zahlen nicht zu hoch gesteckt werden. In diesem Zusammenhang werde auch die Entwicklung der EWU-Kernrate mit besonderer Spannung erwartet, denn sie gebe einen wichtigen Hinweis auf den mittelfristigen Preistrend abseits der schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise.
Seit drei Jahren liege die Kernteuerung auf einem niedrigen Niveau um 1,0% VJ und daran werde sich im Berichtsmonat voraussichtlich nichts geändert haben. So hätten die deutschen Zahlen gestern auf eine unverändert schwache Entwicklung hingewiesen. Die Europäische Zentralbank dürfte sich dementsprechend nicht unter Druck sehen, von ihrer abwartenden Haltung abzuweichen, und die Zinswende weiterhin zögerlich angehen.
In den USA liege die Preisentwicklung hingegen auf dem Inflationsziel der amerikanischen Notenbank. Dies sei gestern durch die PCE-Deflatoren untermauert worden. Demnach dürfte es auf der nächsten FED-Zinsentscheidung Ende September zu einer Anhebung des Leitzinsbandes auf 2,00 bis 2,25% kommen. Auf der Stimmungsseite gebe der Chicago-PMI heute einen letzten Hinweis auf den ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes, welcher am Dienstag nächster Woche veröffentlicht werde. Das regionale Industriebarometer könnte sich im August etwas verschlechtert haben. Zu beachten sei jedoch, dass sich die Stimmung seit Ende April deutlich aufgehellt habe und der Index weit im Expansionsbereich liege. Ein leichter Rückgang erscheine somit realistisch, weshalb aber keine generellen Zweifel an der Wirtschaftsdynamik aufkommen sollten. (31.08.2018/alc/a/a)
Die Analysten würden den Fokus zunächst auf die Preisentwicklungen in Frankreich, Italien und der Eurozone richten. Gestern hätten bereits Spanien und Deutschland ihre vorläufigen Werte bekannt gegeben, wobei die Zahlen auf einen moderaten Preisdruck hingewiesen hätten. In Frankreich und Italien könnte sich der Preisdruck im August ebenfalls abgeschwächt haben. Daher sollten die Erwartungen für die europäischen Zahlen nicht zu hoch gesteckt werden. In diesem Zusammenhang werde auch die Entwicklung der EWU-Kernrate mit besonderer Spannung erwartet, denn sie gebe einen wichtigen Hinweis auf den mittelfristigen Preistrend abseits der schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise.
Seit drei Jahren liege die Kernteuerung auf einem niedrigen Niveau um 1,0% VJ und daran werde sich im Berichtsmonat voraussichtlich nichts geändert haben. So hätten die deutschen Zahlen gestern auf eine unverändert schwache Entwicklung hingewiesen. Die Europäische Zentralbank dürfte sich dementsprechend nicht unter Druck sehen, von ihrer abwartenden Haltung abzuweichen, und die Zinswende weiterhin zögerlich angehen.
In den USA liege die Preisentwicklung hingegen auf dem Inflationsziel der amerikanischen Notenbank. Dies sei gestern durch die PCE-Deflatoren untermauert worden. Demnach dürfte es auf der nächsten FED-Zinsentscheidung Ende September zu einer Anhebung des Leitzinsbandes auf 2,00 bis 2,25% kommen. Auf der Stimmungsseite gebe der Chicago-PMI heute einen letzten Hinweis auf den ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes, welcher am Dienstag nächster Woche veröffentlicht werde. Das regionale Industriebarometer könnte sich im August etwas verschlechtert haben. Zu beachten sei jedoch, dass sich die Stimmung seit Ende April deutlich aufgehellt habe und der Index weit im Expansionsbereich liege. Ein leichter Rückgang erscheine somit realistisch, weshalb aber keine generellen Zweifel an der Wirtschaftsdynamik aufkommen sollten. (31.08.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


