EUR nach schwächeren Inflationsdaten aus der Eurozone gedämpft


04.04.23 11:30
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsdaten (EPI - Erzeugerpreise) für Februar aus der Eurozone wurden heute um 11:00 Uhr veröffentlicht, so die Experten von XTB.

Erwartet worden sei ein deutlicher Rückgang der jährlichen Inflationsrate sowie ein negativer Wert der monatlichen Inflationsrate. Der tatsächliche Bericht habe eine noch stärkere Verlangsamung als erwartet gezeigt, wobei die jährliche Inflationsrate von 15,0 auf 13,2% im Jahresvergleich zurückgegangen sei und die monatliche Inflationsrate einen negativen Wert von 0,5% im Monatsvergleich aufgewiesen habe.

Euroraum, EPI für Februar

Jährlich: 13,2% vs. 13,3% erwartet (15,0% zuvor)
Monatlich: -0,5% vs. -0,3% erwartet (-2,8% zuvor)

Da den Händlern jedoch bereits die VPI-Daten für März vorlägen, die eine aktuellere Messgröße darstellen würden, sollte es nicht überraschen, dass die heutigen Daten für Februar von den Märkten weitgehend ignoriert worden seien. EUR/USD habe sich kaum bewegt und notiere weiterhin oberhalb der Widerstandszone um die Marke von 1,0910. (04.04.2023/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.