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EUR/CHF: Seitwärtsphase vor dem Ende - Analysten sehen kaum Spielraum für Zinssenkungen
12.09.25 13:00
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Der Schweizer Franken pendelt seit Mitte April zwischen 0,93 und 0,944 Euro je Franken, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Gleich mehrere Faktoren würden für eine Aufwertung der helvetischen Währung sprechen: Die Schweiz punkte mit stabilen Staatsfinanzen und einer der niedrigsten Inflationsraten unter den großen Volkswirtschaften. Mit 0,2 Prozent zähle sie im August zu den niedrigsten Teuerungsraten weltweit. Die Schweizerische Notenbank (SNB) habe den Leitzins deshalb anlässlich ihrer letzten Sitzung im Juni auf null Prozent gesenkt. Positiv für den Franken: Ökonomen würden inzwischen davon ausgehen, dass die SNB trotz der Inflationsentwicklung von Negativzinsen Abstand nehmen werde - vor allem in einem Umfeld, in dem Politik und Schuldentragfähigkeit an den Devisenmärkten eine zunehmend größere Rolle spielen würden.
Zwar bemühe sich die Notenbank, die Währung so zu steuern, dass Exportwirtschaft und Binnenmarkt nicht übermäßig belastet würden, dennoch sähen die Währungshüter kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen - wie SNB-Chef Martin Schlegel erst am Montag in einem Interview betont habe. Nicht zuletzt würden Interventionen am Devisenmarkt, die den Franken schwächen könnten, derzeit als unwahrscheinlich gelten. Vor diesem Hintergrund dürfte der Franken als verlässlicher Hafen in unsicheren Zeiten weiter an Wert gegenüber dem Euro gewinnen - der aktuell durch die politische und fiskalische Krise in Frankreich belastet sei. (12.09.2025/alc/a/a)
Gleich mehrere Faktoren würden für eine Aufwertung der helvetischen Währung sprechen: Die Schweiz punkte mit stabilen Staatsfinanzen und einer der niedrigsten Inflationsraten unter den großen Volkswirtschaften. Mit 0,2 Prozent zähle sie im August zu den niedrigsten Teuerungsraten weltweit. Die Schweizerische Notenbank (SNB) habe den Leitzins deshalb anlässlich ihrer letzten Sitzung im Juni auf null Prozent gesenkt. Positiv für den Franken: Ökonomen würden inzwischen davon ausgehen, dass die SNB trotz der Inflationsentwicklung von Negativzinsen Abstand nehmen werde - vor allem in einem Umfeld, in dem Politik und Schuldentragfähigkeit an den Devisenmärkten eine zunehmend größere Rolle spielen würden.
Zwar bemühe sich die Notenbank, die Währung so zu steuern, dass Exportwirtschaft und Binnenmarkt nicht übermäßig belastet würden, dennoch sähen die Währungshüter kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen - wie SNB-Chef Martin Schlegel erst am Montag in einem Interview betont habe. Nicht zuletzt würden Interventionen am Devisenmarkt, die den Franken schwächen könnten, derzeit als unwahrscheinlich gelten. Vor diesem Hintergrund dürfte der Franken als verlässlicher Hafen in unsicheren Zeiten weiter an Wert gegenüber dem Euro gewinnen - der aktuell durch die politische und fiskalische Krise in Frankreich belastet sei. (12.09.2025/alc/a/a)


